Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 27. (1974)

BENNA, Anna Hedwig: Zu den Kronen Friedrichs III

ZU DEN KRONEN FRIEDRICHS III. Von Anna Hedwig Benna I. Kronen zu Pfand und als Depositum (S. 24). — II. Die Krönungen in Aachen 1442 und Rom 1452 (S. 27). — III. Die persönlichen Kronen Fried­richs III. und ihre Formen: Bügel-, Mitren- und Spangenkronen (S. 34). Obwohl die mächtige, von der Meisterhand des Niklas Gerhaert van Ley­den gemeißelte Deckplatte des Hochgrabes Friedrichs III. zu St. Stephan in Wien ') den Kaiser mit seinen Herrschaftszeichen — in der Sprache sei­ner Zeit, „in majestate sua“ 2) — und umgeben von den Wappen mit den 1) Vgl. Friedrich Wimmer- Emst K1 e b e 1 Das Grabmal Friedrichs III. im Wiener Stephansdom (Wien 1924) 31 Abb. 5; Friedrich III. Kaiserresidenz Wiener Neustadt. Katalog der Ausstellung (Wiener Neustadt 1966) 386 f n. 204, Abb. 37; Karl G i n h a r t Die gotische Bildner ei in Wien in Geschichte der Stadt Wien, hg. vom Verein für Geschichte der Stadt Wien NR 7/1 (Wien 1970) 41 f Abb. 92. — Literaturangaben zu Niklas Gerhaert van Leyden und die Deck­platte bei Johannes J o s s - Anna Hedwig Benna Das Kaisergrab zu St. Ste­phan: Kenotaph oder Grab Friedrichs III.? Zu den Untersuchungen im März 1969 in Wiener Geschichtsblätter 25 (1970) 23 f. 2) Zum Sprachgebrauch „in majestate sua“ vgl. Randbemerkungen in Österreichische Nationalbibliothek (= ÖNB) Hs. n. 338 (Goldene Bulle der Wen­zelswerkstätte um 1400) fol. 25 v: „Imperator in majestate sua“, bei Julius von Schlosser Die Bilderhandschriften König Wenzels I. in Jahrbuch der Kunst­historischen Sammlungen in Wien (= JbKS) 14 (1893) 257; Julia Schnelbögl Die Reichskleinodien in Nürnberg 1424—1523 in Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg (= Mitt. Ver. Nürnberg) 51 (1962) 93 Anm. 27: (1424) „... quod cum Christus in maiestate sua cum eisdem insigniis seculum iudicaturus advenerit“; Josef Seemüller Friedrichs III. Aachener Krönungs­reise in MIÖG 17 (1896) 637: „Und da nun meins herrn gnad in seiner majestat was und das zepter in seiner hand trueg..„und da ging meins herrn gnade inn seiner konigklichen mayestat unnd ander kurfursten mit im gingen auch in ir mayestat“; Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. 2 (1441—1442) hg. von Ludwig Quidde (= Deutsche Reichstagsakten 16, Stuttgart—Gotha 1928) 193 n. 108: „Und da nun meins herrn gnad in seiner majestat was und das zepter in seiner hand trueg und danach die geistlichen als der von Maintz und der von Trier, wan sie warn all in ir majestat und ging als gar konigklichen zue“; Rudolf H a d w i c h Die rechtssymbolische Bedeutung von Hut und Krone (jurid. Diss. Mainz 1952) 21; Josef Hü r bin Der „Libellus de Caesarea monar­chia“ von Hermann Peter aus Andlau in ZRG GA 13 (1892) 205: „Tit. XV. De imperialis curie celebracione et Caesaree majestatis solempnitate. Imperatoria majestas in ostensionem alte sue magnificencie nonnumquam cum principibus ac proceribus imperii sui solempnem conswevit celebrare curiam, que quidem

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