Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 15. (1962)

MISKOLCZY, Julius: Das Institut für ungarische Geschichtsforschung in Wien und seine Publikationen

594 Literaturberichte Die erfolgreiche Lösung der Aufgaben hatte eine Vorbedingung: die Sympathie und Hilfsbereitschaft der österreichischen Kreise. 18 Jahre stand ich mit dem Historischen Forschungsinstitut in Verbindung und wenn ich heute Rückschau halte auf die Zusammenarbeit mit den öster­reichischen Behörden, mit den Leitern und Beamten der öffentlichen Sammlungen oder mit den Professoren der Hochschulen, so kann ich nur mit aufrichtigem Dankgefühl ihrer wertvollen Unterstützung und ungetrübten Freundschaft gedenken. Unzählige Male hat das Institut durch sie wertvolle Auskünfte und Erleichterungen in seiner Tätigkeit empfan­gen. Die Erhaltung dieses Geistes der Zusammenarbeit würde das Unter­pfand des Erfolges bedeuten. Zum Schluß möchte ich noch an einen großen Erfolg erinnern, der der Tätigkeit des Institutes zu verdanken ist: die Ausschaltung verschiedent- licher Vorurteile und abgeschmackter Phrasen, die früher von der Tages­politik genährt wurden. Das Ungarische Forschungsinstitut in Wien arbeitete ständig bewußt an der Befriedung des Donauraums und diente der geistigen Annäherung zwischen Österreich und Ungarn.

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