Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 13. (1960)

PILLICH, Walter. Kunstregesten aus den Hofparteienprotokollen des Obersthofmeisteramtes von 1637–1780

Rezensionen 577 Linzer Regesten aus dem Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien, Verschiedene Be­stände (1415—1664), bearbeitet von Dr. Otto Friedrich Winter (Wien). 250 Seiten, Linz 1958 (Reihe C III A, 3). Linzer Regesten aus den Litterae annuae der Jesuiten in der Wiener Nationai- bibliothek, bearbeitet von Dr. Gerhard Rill (Wien). Band 3 und 4, Seite 1—272 und 273—514, Linz 1960 (Reihe C III C, 3, 4). Linzer Regesten aus dem Hofkammerarchiv in Wien, Gedenkbiicher, bearbeitet von Dr. Paul Uiblein (Wien). Band 4, 5 und 6, Seite 1—240, 241—-496 und 497—748, Linz 1960 (Reihe C III F, 4, 5, 6). Linzer Regesten aus dem Deutschordenszentralarchiv in Wien, bearbeitet von Dr. Georg Wacha (Linz). Band 4 und 5, Seite I—II, 789—1042 und I—VI, 1043—1278 (Reihe C III H, 4, 5). Die Linzer Vororte, dargestellt nach dem „Josephinischen Lagebuch“ und „Fran- cisceischen Kataster“ von Franz Xaver Bohdanowicz. Katzbach, Band 16, Seite 1—234, Linz 1958, Band 17, Seite 235—462, Linz 1959; St. Peter, Band 18 und 19, Seite 1—206 und 207—412, Linz 1959; Ebelsberg, Band 20 und 21, Seite 1—204 und 205—426, Linz 1959 (außerhalb der Reihen als An­hang zum Regestenwerk). Linzer Regesten aus dem Stadtarchiv Linz, Kaufbriefe, bearbeitet von Dr. Georg Wacha. Aus dem Faszikel 1 (Schuber 32) der Hauskaufbriefe des Linzer Stadt­archivs wurden 178 ausführliche Regesten (1436—1608) gebildet, die diese wichtige, im Original nur schwer benützbare Quelle zur Besitzgeschichte der Linzer Häuser erschließen, aber auch reiches personengeschichtliches Material enthalten. Der Bearbeiter kann im Anhang (Seite 153—160) eine ergänzte Liste der Linzer Bürgermeister, Stadtrichter und Stadtschreiber im 16. Jahrhundert vorlegen, während die Besitzveränderungen an Hand der Stichworte „Haus“ und „Häuser“ im Index (Seite 184—192) verfolgt werden müssen, da die Erstellung einer Häuserchronik des 16. Jahrhun­derts noch nicht möglich war. Abgesehen von den topographischen An­gaben, deren wörtliche Zitierung selbstverständlich notwendig ist, wur­den auch andere Textteile, oft nur formelhafte, in vollem Wortlaut über­nommen (z. B. Regest Nummer 30, Seite 18: „Rat der römischen, ungari­schen und böhmischen königlichen Majestät (Ferdinand I.)“). Bei allem Verständnis für das Bemühen, möglichst viel vom Zeitkolorit in die Re­gesten „hineinzuretten“, muß man doch feststellen, daß unter solcher Fülle die Benützbarkeit leidet. Vornamen und Familiennamen sind im Text kon­sequent in der — von Fall zu Fall schwankenden — Orthographie der Originale, im Index jedoch nur in einer, meist modernisierten Schreib­weise angeführt; so findet man z. B. „Khremer“ (Text) im Index nur unter „Cremer“, dasselbe gilt etwa für Khazinger — Kazinger (Khazin- ger), Aurhueberin —- Auerhuber, Dhumbpacher — Tumbpacher (Thump- bacher) und viele andere. Der Postmeister „Moritz de Clerici de Par“ ist im Index lediglich unter „Par Moriz de Clericy“ zu finden. Linzer Regesten aus den Landschaftsakten im oberösterreichischen Landesarchiv, bearbeitet von Dr. Hertha Awecker. Die unermüdliche Mitarbeiterin setzt mit nicht weniger als sechs Bän­den (fortlaufende Regestennummern 17.119 bis 18.416) die Herausgabe der Landschaftsakten fort. Band B II 24 enthält Auszüge aus der Aktengruppe D XV/3 (Bausachen), interessant insbesondere für die Baugeschichte des Landhauses, des ständischen Theaters und anderer von den Landständen in 37 Mitteilungen, Band 13

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