Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 7. (1954) – Festgabe zur Hundertjahrfeier des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung

WIESSNER, Hermann: Der Stand der Urkundenedition in Kärnten

522 Hermann Wiessner Landesarchiv, 2 Originale im Reichsarchiv München und 2 Abschriften im Kreisarchiv in Bamberg. Freising liefert in der angegebenen Zeitspanne 9 Urkunden, 4 Originale und 5 Kopien in den Archiven von München, Wien, Seitenstetten und Klagenfurt32). Die Bistümer Augsburg, Basel, Brixen, Chiemsee, Eichstätt, Passau, Regensburg und Seckau sind durch Urkunden über gewährte Ab­lässe vertreten. Von auswärtigen Klöstern kommt Admont mit 5, St. Lam­brecht mit 4, Göß mit 3, Mahrenberg mit 3 und Seckau mit 3 Urkunden in Betracht. Von weltlichen auswärtigen Herrschaften seien genannt: die Grafen von Pfannberg33), Seifried von Mehrenberg, die Landeshauptleute Ulrich von Dürrenholz und Ulrich von Täufers, der Landschreiber Konrad, die Herren von Sichlburg, Emmerberg, Saurau, Zenzleinsdorf und Crello u. a. m. mit 47 Urkunden. Insgesamt beinhalten diese 17 Jahre 687 Urkunden und Stellen aus erzählenden Quellen, die für die Geschichte Kärntens wichtig erscheinen. Eine Nachlese in den Archiven von Laibach und Friauls im kommenden Frühjahr wird die Zahl vielleicht, wenn auch nicht mehr wesentlich erhöhen. 32) Mit einer Ausnahme alle ediert. (Meichelbeck, Hist. Frising, und Zahn, FRA. II, Bd. 31, Cod. dipl. Austro-Frising.) 33) Siehe Tangl, Grafen von Pfannberg, AföG. Bd. XVII und XVIII.

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