Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 6. (1953)

REGELE, Oskar: Hofrat Oberstaatsarchivar Dr. Eduard Czegka (1887–1953)

Hofrat Oberstaatsarchivar Dr. Eduard Czegka 549 des „Inventars des Kriegsarchivs Wien“ und die Verfassung des Archiv­manuskriptes „Das Österreichische Bundesheer und die Besitznahme des Burgenlandes“. Unter den nichtamtlichen Arbeiten sind zu nennen: „Der Kaiserschützenhandstreich auf Zaleszczyki 1915“, „Die Wandlungen in der Verwendung und Organisation der Kavalleriedivision während des Welt­krieges 1914/18“ sowie die Mitarbeit am „Ehrenbuch der Hesser“ (Ge­schichte des k. u. k. Infanterieregimentes Feldmarschall Freiherr von Hess Nr. 49). In der „Gesellschaft für Heereskunde“ betätigte sich Hofrat Czegka auf heeresgeschichtlichem und uniformkundlichem Gebiet, wovon mehrere Aufsätze in der „Zeitschrift für Heeres- und Uniformkunde“ Zeugnis geben. Der verstorbene hochverdiente Offizier und Archivar galt persönlich als bescheidener und stiller Charakter, als treuer Kamerad und hilfsbereiter, immer liebenswürdiger und konzilianter Kollege, der, obwohl schon längere Zeit leidend, die ihm übertragenen Aufgaben bis zum letzten Tage pflicht­eifrig erfüllt hat. Sein arbeitsreiches Leben hat der österreichischen Ge­schichtsschreibung manche dauernde Gabe hinterlassen, weshalb Eduard Czegha im Österreichischen Staatsarchiv ein dankbares Angedenken ge­wahrt bleibt. Oskar Regele (Wien).

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