Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 3. (1950) – Leo Santifaller Festschrift
GRILL, Heinz: Die ältesten „Turcica“ des Haus-, Hof- und Staatsarchivs
132 Heinz Grill vxid trefliche Sachen, die vns von den Türken vnd ouch den keczern zu Behem vnderhanden kommen sind, enthalden haben, das wir in eygner person zu denselben kurfursten vnd fürsten gen Nuremberg. .. nicht kommen mochten“. Druck: Deutsche Reichstagsakten, 8, Nr. 74. 4. Reichsregister, Bd. D, fol. 157'. Undatiert (1421, wohl Juni 13). Schreiben König Sigmunds bezüglich der Anberaumung eines Tages zur Beratung von Maßregeln gegen die Ketzerei, da er am Nürnberger Reichstag „aliis incumbentibus summe grandibus agendis regni nostri Hungarie propter Tureorum inuasionem“ nicht teilnehmen konnte. Druck: Deutsche Reichstagsakten, 8, Nr. 77. 5. Allgemeine Urkundenreihe. 1422 August 25, Nürnberg. König Sigmund ernennt den Erzbischof Konrad III. von Mainz zum ordentlichen und gemeinen Statthalter durch ganz Deutschland und erwähnt unter den obwaltenden Schwierigkeiten im Reiche die „mit den Türken und andern ungläubigen“. Druck: Guden, Cod. dipl. . . . Moguntin. 4, Nr. 59. Deutsche Reichstagsakten, 8, Nr. 164. Regest: Aschbach, Geschichte Kaiser Sigmunds, 3, 443. Vgl. Aschbach, Geschichte Kaiser Sigmunds, 3, 156. 6. Allgemeine Urkundenreihe (6 Stücke). 1422 Sept. 1, Nürnberg. König Sigmund gebietet den Reichsuntertanen die Anerkennung Erzbischof Konrads III. von Mainz als Reichsstatthalter und tut dabei seiner eigenen „großen sorgen teglichenanfechtungen und kriegen“ bezüglich der Hussiten und Türken Erwähnung. Druck: Deutsche Reichstagsakten, 8, Nr. 168.