Fraknói Vilmos (szerk.): Monumenta Hungariae Historica 3. Monumenta Comitialia regni Hungariae 3. 1546—1556 (Bp., 1876)

V. A POZSONYI ORSZÁGGYŰLÉS 1550. Január- és Februárban.

278 A POZSONYI ORSZÁOGYÍÍLÉ3 Auch saubere Bendia, damit man sie mag zumachn, dran lassen maciin. Item der Relatoria lialbn so zu Thirne im Capitell hier­aus genommen soll werden, mit dem Paulo Rosa zuhandlen, das er den Gulden, so er zu Tyrne genommen widergebe, und die Relatoria per literas preceptorias lassen holen. Item das zu Erwechung mehrere Pergwerken, welche mitler zeit Küniglich Maiestät Cammer zu Nutz und dem gantzn Lande zu Ehren reichen wurden, den Waltpurgern ihre Ereiheitten so von lobliche Kunigen der Krone zu Hun­gern erlangt, welche auch Romisch Kunigliche Maiestät bestettiget, unverletzet, on allerley listige Eintruege mechthn gehalthn werden ; dan es sonst unmöglich on sonderliche Freiheitt irkeine Pergwerck erwechen, weill vil Geldt mus ausgestreckt werden, ehe dan man irkeins thutt durch den Segn Gottes finden. Item mehr auch das ihnen zu Ihren und den Perg­werckn Notturfft Holcz zuhauen nit gewehrt wurde, vermog ihrer Priuilegia. Item auch sich zuerkundigen wan man bey der Enlait­tung neben dem Capitels oder Conuents Herrn ein Kunigische Man praucht, was demselbn nach Lands praucli und Aufsatz für seine Mühe zugeben kompt. Item nach Ausgang des Landtags, wan Gott wirt helffen wider mit Freiden heim zuziehen, wold Herr Sebastianus Pribitzer durch Bartosch den Stattdiener von Conuentschrai­ber zu Sanct Benedicten die Hautt weis Pergamen mit sampt der Saiden, so ihme eingericht ist worden lassen fedn. (?) Item bey den Herrn Cammerräthn und der Landtschafft anzuhalthn, das man die gutten hungerische Pfennige, siesint schwartz und wais, die Zeit oder für etliche Jaren dem rech­ten Korn nakhgeschlagen, dem Beschlus der Land tschaft nach furm Jare zu Prespurg beschlossen, wold nehmen, und solchs Brackhn (?) abstellen, dan der gemeine Man mag es nit erschwinden, und ander allerley Yictualia zugeben und neu gelt aus der Müntz wechseln. Das übrige bevehlen wir dem treuen Vleis unsers Ge­sandten auszurichten, nach seinen besten vermögn, gemeiner

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