Fekete Ludwig: Türkische schriften aus dem Archive des Palatins Nikolaus Esterházy (Budapest, 1932)

Einleitung

Bemerkungen zur Schreibung und zur Sprache« Da es sehr umständlich wäre, stets parallel mit dem Texte auf Eigentümlichkeiten der Schreibung und Sprache hinzuweisen, zeige ich in folgender Zusammenstellung jene Besonderheiten an, die die Abweichungen von der Schreibung und Sprache anderer Zeiten und Gegenden veranschaulichen. Drei Momente waren für die Gruppierung dieser Abweichungen massgebend; die Schreibung, die Grammatik und die Sprache. Während die Eigenheiten der Schreibung und der Grammatik — die sonst nicht scharf voneinander getrennt werden können — allen Anzeichen nach eher nur für die Zeit charakteristisch sind, finden wir unter den Sprach­eigentümlichkeiten — hauptsächlich bei den nichtamtlichen, nicht gebildeten Briefschreibern — auch solche, die die Sprache nach Gebie­ten charakterisieren (Provinzialismen, Übersetzung von abendländi­schen Kulturwörtern, Lehnwörter). Eigenheiten der Schreibung: Wörter und Wortteile werden in ungewöhnlicher Form abgeteilt geschrieben: Das •* der Idafet-Konstruktion wird in phonetischer Schreibung an das erste Glied der Konstruktion angefügt: Zwischen arabischen Synonymen wird das Bindewort j nicht geschrieben:

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