Áldásy Antal: Magyar czímeres emlékek III. füzet (Budapest, 1926)

Németnyelvű tartalmi áttekintés

liehene Wappen zeigen, wenn auch in fortschreitender Dekadenz, unverkennbar den Einfluß der italienischen Renaissance. Die durch diese Herrscher verliehene Wappen sind sogenannte Schildwappen, d. h. Wappen ohne Helm, Helmkleinod und Helmdecken, denen wir vereinzeint noch im XVII. Jahrhundert in Siebenbürgen begegnen, wo die italienische Renaissance in ihren letzten Ausschwingungen nachweisbar ist. Demgegenüber bestand der Einfluß der italienischen Renaissance in der Kanzlei Ferdinand I. nur kurze Zeit weiter. Die Wappen­verleihungen Ferdinand I. zeigen, solange er nicht allgemein anerkannter Herrscher Ungarns ist, in ihrer Ausführung mehr oder minder den Einfluß der italienischen Renaissance, wie unter Ludwig II., jedoch immer mehr und mehr mit deutschem Einschlag. Von 1540 an, da Ferdinand allgemein anerkannter König von Ungarn ward, verschwindet in seinen Wappen­verleihungen der Einfluß der italienischen Renaissance und wird für die Ausfertigung der ungarischen Wappen der heraldische Stil der kaiserlichen Wappenmaler maßgebend.

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