Domanovszky Sándor: József nádor iratai III. 1807-1809. (Budapest, 1935)

Az 1809 évi utáni napló

er mich dort sprechen könne. Er hätte mir viel Nothwendiges zu sagen. Auch möchte er wissen, ob und in wie weit ich seinen Marcheplan genehmiget und abgeändert, damit er darnach an die Insurr[ection] die nöthige Weisung erlassen könne, und nicht wenn die Abänderung durch einen anderen geschieht, gegen selben comprommittirt werde. Ich lasse es liegen ohne es zu lesen und bestelle den Courier auf Nachmittag 4 Uhr. Später gegen 1 Uhr mache ich es auf, lese es, will den Courier mit der Antwort abschicken. War nicht zufrieden. Schicke an Vegh eine Stafette, worinn ich ihm dieses schreibe und zugl[eich] berichte, daß ich um 1 Uhr in der Nacht in Kittsee eintreffen werde, schreibe aber zugl[eich], er soll gescheut^ sicljßpyn und sich nicht mit seiner Gesundheit übers Wasser wagen, damit er nicht krank werde und dann alle Geschäfte stecken bleiben. Kaiser resolvirt, daß ich auch die weiteren Donauer, so wie die Theisser, in ihre C[omi]tate einstweilen abrücken, die 3 Cis-Danubianer Cav[allerie]-Regimenter aber über die Donau versetzen solle ; ich soll mich hierwegen mit dem Armee­General-Commando, dem Armee- und Kriegsminister ins Ein­vernehmen setzen, damit keine Kreutzungen geschehen. Sonach soll ich berichten, wie viel Insurrections-Truppen in und um Weissenburg blieben. 1 In dieser Gemäßheit wird dem Armee­Minister durch Courier geschrieben und darauf angetragen, daß die Ins[urrections]-Brigade Kalnassy sammt dem Barser Regimente, die Cav[allerie]-Regimenter Neutra, Primatial, Pest, Neograd, Preßburg abrücken sollen, es wird um den Marschplan und die weitere Einleitung für selbe durch den Vegh gebethen. 2 Vegh wird das näml[iche] durch den Courier geschrieben und ihm gesagt, wohin ein jeder allenfalls zu stehen kommen könnte. Abfahrt um 5% Uhr, in Kittsee 1-ten De­_ '. LLJ zember um halb 3, heitere aber kalte Nacht. Strasse erträglich], Vegh nicht da, bis Raab Strasse schlecht, um 2 Uhr in Raab. Vorzüglich] schlecht zwischen Abda und Raab, tiefe Löcher. Unsere Verschantzungen nur theilweise eingezogen. Wollen nach Raab, können aber nicht, weil die Brücke am Wiener Thor, deren Joche das Wasser bey Gelegen­heit der von denen Franzosen unternommenen Schwellung vom Platze gerückt, noch nicht fertig. Saillants und Epaulen der Bastions gesprengt. Courtinen aber und Treven zum Theil noch gantz. Gegenüber der Post Contregarde und Rave­lins von den Franzosen neu aufgeführt. Schaden in Raab : 1 Militkanzl. 1809. fasc. 8., 49. 2332. sz. 2 Militkanzl. 1809. fasc. 8., 49. 2333. sz.

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