Domanovszky Sándor: József nádor iratai III. 1807-1809. (Budapest, 1935)
1809 Január-Május
jestät einem oder dem andern C[omi]tate, welches ein Oblatum macht, und vorzüglich] jenem des Districts des Primas, antworten, mir die Antwort gnädigst mittheilen zu wollen, sammt dem Antrag, damit sie mir zur Richtschnur diene, und ich nicht aus Unkenntniß der Sache vielleicht etwas gantz Entgegengesetztes veranlasse. Ich reise morgen ab und werde selbst unter weegs meine weiteren Berichte erstatten. Die allerhöchsten Befehle werden mich überall finden, da mir meine Briefe überall nachgeschickt werden. Es war mir schwer, mich von hier zu entfernen, da die Arbeiten in centro so viele und ich wegen den vielen nächtl[ichen] Schreiben Augenschmertzen habe, allein der allerhöchste Herrendienst treibt mich an die Theiß, und so gehe ich ab und werde den 28-ten wieder hier seyn. Ich ersterbe in tiefster Ehrfurcht von Euer Majestät Ofen, am 19-ten Märtz 1809. der allerunterthänigste Diener und Bruder Joseph Pal. A két főherceg nézeteltérésére már március 18-án Svetics is figyelmeztette az uralkodót, március 21-én pedig ezt írta e tárgyról: „Ich unterlege in tiefster Unterthänigkeit den aus Pest heute nachts angelangten Raport : woraus Euer Majestät allergnädigst einzusehen geruhen, daß in effectione rescripti regii Kreutzungen und illegale Schritte bereits subsumirt und die Harmonie zuletzt zwischen beide Erzherzöge durch üble denkende Menschen gestört werden kann. Es ist mit Grund zu befürchten, daß hieraus Confusionen und Unzufriedenheit entstehen, die in dieser Laage evitirt werden müssen, denn die Aufstellung der legalen Insurrection wird auf dieße Art verunanehmligt und fremden Einflus ein offenes Feldt zur Uneinigkeit eröfnet. — Euer Majestät ! Ich kenne mein Vatterland und bürge mit mein Leben, daß frei und aufrichtig legális alles gehen wird, nur ist der Eifer des Erzh. Primas mit der Reife des Erzh. Palatin in genaue Verbindung zu setzen und solche zu erhalten, sonst sind schlimme Folgen zu erwarten, und was immer Euer Majestät hierüber zu befehlen geruhen, ist gleich zu bewerkstelligen, ist meine allerunterthänigste Meinung. — Ich erkühne mich Euer Majestät allerunterthänigst anzurathen, mittelst einen Handschreiben an Palatin und Primas in puncto des übl verstandenen Sinn des königl. Rescripts einverständig zum bessern Erfolg zu deliberiren, damit die Gemüther der Nation nicht zu Parteien geführt werden mögen, so könnte noch viel mehr bewirkt und zum Nutzen des allerhöchsten Dienstes erziellet werden. — Wenn Euer Majestät mir hierüber allerhöchst die Begnemigung ertheilen, so bürge ich Eiier Majestät, daß binen 14 Tagen beide Erzherzoge keinen weitern üblen Einflus zu gewärtigen hätten." (K. Fr. A. fasc. 184.)