Domanovszky Sándor: József nádor iratai III. 1807-1809. (Budapest, 1935)

1809 Január-Május

ki erre vonatkozó nézetét. (Iratok III. 55. sz.) Ezzel a levéllel a január 31-i fölterjesztésnek akart nagyobb nyomatékot adni. Euer Majestät ! Meine unbegräntzte Ergebenheit zu Ihrer Person, meine Anhänglichkeit an den Staat müssen mich bey Euer Majestät über die Freymüthigkeit entschuldigen, mit welcher ich mich in meiner unter dem gestrigen dato abgefassten Vorstellung in Hinsicht der Stellung der 20.000 Recrouten geäussert, mit wel­cher auch gegenwärtiges Schreiben abgefaßt seyn wird. Ueber­zeugt, daß es Pflicht jedes Staatsdieners sey, dem Landesfürsten die Anstände, welche bey Erfüllung seiner Befehle obwalten könnten, in voraus zu unterlegen, dadurch aber allen Verzöge­rungen in der Ausführung, allen Unannehmlichkeiten vorzu­beugen, daß es in der jetzigen äusserst kritischen Laage des Staats von der äussersten Wichtigkeit sey jedes Wort, jede Verfügung wohl abzuwägen, unterbreitete ich der allerhöchsten Schlußfassung obbenannte Vorstellung. Nicht minder dringend foderte mich auch hiezu die Verantwortlichkeit auf, die mir, wenn ich in einer so häcklichen Sache entweder weiter, als die aller­höchsten Absichtn/sic/yes mit sich bringt, gehen, oder selbe nicht erreichen sollte, obliegen könnte, von Euer Majestät vorzüglich in Hinsicht des Anstrichs, den man der Sache geben solle, dann der Aufklärung der verschiedenen mir in kurtzer Zeit ertheilten, mit einander in Widerspruche stehenden allerhöchsten Weisun­gen eine weitere Belehrung zu erbitten. Wenn Euer Majestät meine in erwähnter Vorstellung gemachte Bemerkungen zu er­wägen geruhen, wenn Sie gnädigst bedenken wollen, daß mein aufhebendes Amt mir Pflichten gegen den Souverain und das Land aufleget und in keinem Augenblicke schwerer, als in dem jetzigen zu verwalten war, wo jeder Mißgriff mir das so nöthige Zutrauen eines oder des anderen Theils entreissen und nach­theilige Folgen nach sich ziehen kann, so werden Sie meine Besorglichkeit nicht übertrieben finden, mich gnädigst einer näheren Aufklärung würdigen. Wie könnte ich auch nach denen Worten des allerhöchsten Handbillets ohne einer solchen zweck­mässig fürgehen. Es heißt in selben, politische Conjuncturen hätten Euer Majestät zu der anbefohlenen Maaßregel veranlaßt. Ohne den Schleyer der politischen Geschäfte, welcher nur jenem enthüllt bleiben kann, dem Euer Majestät Ihr gantzes Zutrauen hierwegen schenken wollen, aufzuheben, scheinet es doch, daß es ersprießlich wäre, wenn Euer Majestät die Gnade hätten mich in die Kenntniß zu setzen, wie der politische Horizon des Staates im Gantzen beschaffen ist. Geruhen mir Euer Majestät zu be­trachten, daß die Leitung aller Vertheidigungs-Anstalten Hun­garns vermöge Gesetz mit Ihrer Einwilligung mir anvertraut

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