Domanovszky Sándor: József nádor iratai II. 1805-1807. (Budapest, 1929)
Az 1805 évi napló
getroffenen Anstalten, und. bath um die nöthigen Befehle an den hiesigen Stadt-Magistrat wegen Ueberkommung der zu dieser Transportirung erforderlichen] Schiffe. Eben als diese letztern Befehle ablaufen sollten, langte der Verpflegsverwalter Kreutzer als Kurier mit der von Seite des Hofkriegspraesidenten gestellten Bitte an, da die in Oesterreich befindliche] vereinte Armee mit der Verpflegung kaum auskomme, die in Preßburg, Tyrnau und Leopoldstadt befindlichen] VerpflegsVorräthe nicht weiter zurück zu schaffen, dahero auch gleich deren Absendung sistiret, die endl [iche] Entscheidung dieses Gegenstandes aber auf eine mündl [iche] Ubereinkunft mit dem F. Z. M. Latour verwiesen wurde. 1 Lfagegen wurde ein hier eben eingerückter Rekruten-Transport von Ign[az] Giulay Infanterie 2 von 167 Köpfen zu der bey Ofen sieh versammelten Reserve dieses Regiments zurückgeschickt. Der hung [arische] Kammerpraesident meldete, daß er unter dem Vorwand, daß zur Bestreitung der Insurrections-Kosten Gelder 1 Latour grófnak, a haditanács elnökének nov. 1-én kelt irata általában azt kéri, hogy míg az ellenség nem vonult be a Duna völgyébe és Stájerországban az Ennsen át, addig a magyarországi raktárak és hadipénztárak ne vonassanak hátrább. A helyzet vázolása után ezt írja: Ich bitte dahero Euer Königliche Hoheit geruhen in den für die Monarchie wichtigsten Augenblick der Nahrungserhaltung der Armee die Beiträge zu dem Naturalienbedarfe vom Königreiche Hungarn durch Ihr höchstes Ansehen in baldig und ausgibige Realisirung bringen zu lassen, dagegen aber würde von diesen Beiträgen auch der Bedarf der Insurrekzionsarmee aus den Magazinen abgereicht werden können. Geruhen Eure Königliche Hoheit deshalb einer mit Höchstihrem Vertrauen Bevollmächtigten an den Hofkriegsrath abzusenden, mit welchem, wenn die Bedürfnisse aller Armeen, inclusive jener der Insurrekzion in eine Übersicht zusammengetragen sein werden, in offener und aufrichtiger Berathung die Mittel erwogen werden, welche noch aus den deutschen Provinzen mit aller Anstrengung erreichbar sind, sonach aber das Resultat gezogen würde, welche Hülfen wenigstens auf die Zeit der gegenwärtigen Zusammendrängung der Armeen aus dem Königreiche Hungarn unentbehrlich sind, und ohne welchen die Vertheidigungskräfte aufgelößt werden würden und die ganze Monarchie das nämliche Schicksal erleiden müßte. Die Aliirten können keinen Augenblick ohne Lebensmittel sein, sonst sind die schlechtesten Polgen zu gewärtigen. (Militkanzl. fasc. 2., 4. 82/1. sz., fogaim. Feldakten. 1805. Ung. Ins. fasc. 11., 30. sz.) — Ugyanekkor Gomez tábornok, az inszurrekcióhoz kinevezett főszállásmester is írt a nádorna'í: „Ich glaube die Lage, wie sie dermal ist, auf den Grund einzusehen. Buonapartes Zaudern liat sicher einen Grund. Wir bedürfen nur Sicherstellung der Verpflegung der schon stehenden und zu bildenden Armeen, und alles kann noch einen guten Gang gewinnen. Wir müssen temporisieren, aber immer und auffallend uns verstärken ; da,zu ist erforderlich, daß aüe schon bestehende und im Werden begriffene Armeen, und selbst die Länder für ihre Subsisten-. gesichert werden. Nur durch Übereinstimmung kann dieser für jet?.o erster Zioeck gedeichen. Ich glaube der Subsistenzkrieg wird bis zu Anfang oder Ende März der Entscheidenste für das Heil der Monarchie sein, und hier kann Hungarn entscheiden". (Militkanzl. 1805. fasc. 2., 3. 30. sz., és Feldakten 1805., Ung. Ins. fasc. IL, 1. sz.) 2 A 60. sz. gyalogezred.