Domanovszky Sándor: József nádor iratai II. 1805-1807. (Budapest, 1929)
1805
kifejezést adott. „Auch habe Ich dazu in der Lage Meiner deutschen Erbländer, welche die größten Anstrengungen mit einer Mir unvergeslichen Bereitwilligkeit leisteten und sich durch ihr standhaftes und entschloßenes Benehmen selbst die Achtung der Feinde erworben, ganz andere Beweggründe gefunden, als jener sein könnte, daß eine Stadt in den ganzen Königreiche Ungarn, und noch dazu zu einer Zeit, wo keine Feindseligkeiten begangen werden dürfen, von französischen Truppen besetzt worden ist. Übrigens würden Meine thätigen und unausgesezten Bemühungen zur Erlangung eines wenigstens erträglichen Friedens villeicht schon eher erreicht und manche andere Unfälle abgewendet worden seien, wenn mit den Streitkräften Meiner deutschen Erbländer auch jene meines Königreichs Ungarn zur rechten Zeit in Verbindung gebracht, mit Nachdruck und Gemeingeist allenthalben gehandelt und es dadurch dem Feinde unmöglich gemacht worden wäre, beinahe in den Herzen Meiner Länder seine ganze Kraft auf einen einzelnen Punkt zu concentriren, was ohne reeller Besorgniß einer beträchtlichen Invasion des Königreichs Ungarn um so füglicher hätte geschehen können, als hiefür schon durch die Bewegungen der zahlreichen Und tapferen unter dem Commando Meines Herrn Bruders des Erzherzogs Carl stehenden Armee vollkommen gesorgt war." (Kab. A. 144/1805.) Ezt a leiratot a pozsonyi permanens deputdció december 22-én újabb folyamodvány kíséretében küldte fel a nádornak, a megye ós a város szükségét és bajait újólag feltárva és azok orvoslását kérve. December 30-án azután leérkezett a nádorhoz a király legfelsőbb elhatározása a december 18-iki fölterjesztésre is (N. lt. Polit. V. P. polit, irreg. 1805 dec. 31. bevezetve Bilettenprot. 1805. Besond. Prot. 133. sz.) : Ich bin tief gerührt über das Schiksal eines jeden Meiner dermal so bedrängten Unterthanen, um so mehr, wo ganze so große Gemeinden unter dem Druck des Feindes sich befinden. E[uer] L[iebden] können daher überzeugt sein, daß Mir das Schicksal der Stadt Prespurg sehr nahe geht, wo ungeachtet aller gründlichen Vorstellungen nicht abgeholfen werden will. Die permanente ComitatsDeputation hat sich an Mich gewendet, allein Ich konnte ihr nichts anders, als dasjenige erwiedern, was E[uer] L[iebden] in der Anlage finden. Daß es den Feind übrigens nie an Vorwänden fehlet, da sie solche nach Belieben aufsuchen, ist bekannt, und sie würden gewiß in der Besetzung des ganzen Prespurger Comitats beharet haben, wenn der Sinn der Convention über diesen Punkt nicht so pünktlich und deutlich wäre. Nach denen neuesten Nachrichten indeßen scheinet sich die Zahl der Truppen zu Prespurg zu vermindern. Daß die Zufuhr der Lebensmitteln so ganz u[nd] plötzlich eingestellet wurde, scheint die Besorglichkeit des eigenen Unterhalts für die doch zahlreiche Armée hervorgebracht zu haben, auch blieben viele Händler bei Erscheinung Meiner Armee, wenigstens in den ersten Tagen von Selbsten zurück ; daß aber eine gänzliche Sperre gegen Wien nie Meine Absicht war, beweißt Meine Entschliessung, die Ihnen am 14-ten [Decem] herzugekommen ist, wovon ein Befehl gleichen Inhalts auf der Stelle Meinen H[errn] Bruder E. H. Karl, zugieng, als Ich die erste Nachricht der gänzlich gesperrten Zufuhr erhielt, daher weil früher bevor Mir die Proclamation des französischen Kaisers u[nd] seine Drohung bekannt waren. Bereits vor einigen