Domanovszky Sándor: József nádor iratai I. 1792-1804. (Budapest, 1925)

1797.

I/EVELE A CSÄSZARXAK 193 und mäßiger Mann ist, auch in dem juridischen Fache gut er­fahren ist. Wollten Euer Majestät aber auch zu dieser Stelle einen Catholicken benennen, da es ohnedieß blos in Euer Majestät Will­kühr ist, ob und wie viel Protestanten bey einer Stelle seyn sollen, so empfehle ich allerunterthänigst den V. Palatinus Berczeviczy, der ein redlicher und verständiger Mann ist und zu einer Stelle bey dem 7virat den ersten Anspruch hat. Eine weit wichtigere Betrachtung noch bringt mich dahin Euer Majestät den V. Pala­tinus zu einer 7viratsstelle vorzuschlagen, nämlich, daß vermöge den Gesetzen, im Fall einer Erkrankung oder anderer Abwesenheit des Personalen, der V. Palatinus während dem Landtag den Vor­sitz in der untern Tafel führen muß, in diesem Falle aber muß ich gestehen, daß der jetzige V. Palatinus nicht die erfoderliehen Eigenschaften dazu besitzt, die untere Tafel zu leiten. Wenn ihn also Euer Majestät allergnädigst zum 7viralisten befördern wollten, so würde ich trachten aus denen im Lande befindlichen Vice­Gespännen einen solchen auszusuchen, der das Amt eines V. Pala­tinus mit Ehren und zum Nutzen des allerhöchsten Dienstes führen könnte. Was die übrigen zum 7virat Concurrirenden betriff, so glaube ich nicht, daß selbe mit den 3 von mir allerunterthänigst anempfohlenen in Vergleichung gezogen werden können. Schlüß­lichen hat mich der Gen. Major und hiesiger Stadts Commendant Hannekart gebeten, Euer Majestät auf das ihm gemachte ver­sprechen eines Kreuzes des Elisabethen-Ordens zu erinnern. Ich ersterbe übrigens in tiefster Ehrfurcht. von Euer Majestät Ofen, den 19ten Xber 1797. , „ , der alleruiiterthanigste Diener Joseph Pal. Vi

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