Domanovszky Sándor: József nádor iratai I. 1792-1804. (Budapest, 1925)

1796.

schreibt, er habe von Baron Podmaniczky 1 gehört, daß die Brüder ihre Q in Ofen nächstens wieder eröffnen und ungeachtet der ungünstigen Zeiten ihre Arbeit fortsetzen werden. Bis dahin wolle er die Aufnahme des praeclari exulis (Stephani Sebestény) ver­schieben. Er habe auch von diesem mit den Brüdern Podmaniczky und Josef Vay gesprochen, die ihn sehr unter ihre Brüder zu haben wünschen. - • Sub N° 19. et 20. sind 2 Briefe des Staatsverbrechers Mel­chior Szulyovszky. In dem erstem beklagt er sich über den Ein­fluß, den die Geistlichkeit in die weltlichen Geschäfte nimmt, und wünschet daß selbe davon ausgeschlossen werde. In dem 2ten sagt er, es wären auf keinen Landtag noch so viel aufgeklärte Männer als A° 1790 gewesen; auch wäre keine schönere Gelegenheit gewesen mehr Licht in Hungarn zu verbreiten ; jedoch wegen der Uneinigkeit und Eigennutz der Teile wäre nichts wichtiges entschieden worden. Sub N° 21. und 22. sind schon vorgekommen. Sub N° 23. ist ein Brief des Br. Árion eques a duobus tulippis, in welchem er auf die vom Spissics gemachte Frage, ob er in dem Orden verbleiben oder denselben verlassen wollte? antwortet: daß, obgleich er in dem Orden 'sich schon lange befindet und bis zum schottischen Bittergrad gekommen ist, so habe er doch in demselben , nichts bemerket, was nur einigen Gesetzen widerstrebet ; er wolle also auch noch weiters zum Glücke der Menschheit fortarbeiten. Er glaube die Allerhöchste Verordnung verbiete nur die Haltung der L^'es, wäre also am besten, daß man allen Mitgliedern, die noch ferners im Orden verbleiben wollen, auferlegte zum Ordenszwecke, nämlich zum Glücke der Menchheit fortzuarbeiten. Er giebt in diesem Briefe auch seine Meinung, wie, wenn bei besseren Zeiten die ^} a) wieder eröfnet werden sollten, man selbe, reguliren und mit wür­digen Mitgliedern besetzen könnte. Endlich ratet er ein das Pro­tocoll Q boni consilii zu Varasdin, als ein Geheimniß aufzube­wahren ; es wäre nicht nötig, daß diejenigen, die sich in den lten Gradus befinden, es seheten; auch brauchten sie nicht zu wissen, ob die Constitution des Q boni consilii geschrieben oder nicht geschrieben gewesen sei. Sub N° 24., 25., 26. sind freimaurerische. Zeichen. Sub N° 27. ist ein Brief des Staatsverräters Martinovics, worin er den Spissics zu sich auf Fünfkirchen einladet. Sub 28. ist ein Brief des Staatsverbrechers Hajnóczy, worinn er dem Spissics das Buch des Gr. Alois Batthyányi 2 überschicket a) A páholyok jele. 1 Podmaniczky József vagy László br. lehetett, az előbbi a budai, az utóbbi a pesti páholynak volt tagja. Az alább vele együtt említett Vay József Podmaniczky László báróval a pesti páholyhoz tartozott. 8 Batthyányi Alajos gróf könyve: Ad amicam aurem, vagy a Szeitz Leo ellen írt Ad utramque aurem.

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