Jánossy Dénes: A Kossuth-emigráció Angliában és Amerikában 1851-1852, I. kötet (Budapest, 1940)

Okirattár

nicht gegen derlei Bekehrungen misstrauisch zu sein. Wir wünschen ebenso aufrichtig als H. Webster, dass die ungari­schen Insurrectionschefs, ohne irgend einer Regierung einen Grund zu Beschwerden zu geben, mit ihrem Aufenthalte auch ihre Denkungsart ändern, und ihre frühern Verirrungen be­reuend, dem neuen Vaterlande ihren Dank für das gewährte Asyl durch ein ruhiges Benehmen abtragen mögen. Aber wir geben uns, namentlich was Kossuth und die ihn begleitenden Flüchtlinge betrifft, keinerlei Hoffnung hin. Zuviele Beweise ihres fortgesetzten, verderblichen Trachtens während ihrer Ge­fangenschaft liegen in unsern Händen, und eben wird uns von einer fremden Regierung der abschriftlich zuliegende, voll­kommene verlässliche Bericht eines ihrer Agenten mitgeteilt, welcher unsere Besorgnisse und unsere Überzeugung von der unverbesserlichen, bis ins Mark verdorbenen Denkungsart dieser Revolutionsmänner bestätiget. Ein weiteres öffentliches Document, welches uns zuversicht­lich erwarten lässt, dass die nordamerikanische Regierung nicht dulden wird, dass die ungarischen Flüchtlinge den ihnen gewähr­ten Schutz missbrauchen, um eine mit den Vereinigten Staaten im Frieden lebende Macht neuerdings zu beunruhigen, finden wir in der Proklamation des Hrn. Präsidenten Fillmore vom 25. April 1851 ein Document, wodurch sich dieser Staatsmann die Achtung aller Rechtlichdenkenden erworben hat. Wir würden nötigenfalls auf der Anwendung der dort ausgesprochenen Grundsätze im Interesse unserer Sicherheit umsomehr bestehen, als ohnehin alle zivilisierten Nationen sich zu diesen Grund­sätzen bekennen, welche nunmehr die amerikanische Regierung neuerdings und feierlichst für die ihrigen erklärt hat. Ew. werden Sorge tragen, den vollständigen Inhalt meiner heutigen Weisung und ihrer Beilagen mündlich zur Kenntnis des Hrn. Präsidenten und des Hrn. Staatssecretars Webster zu bringen, den Eindruck aber, den diese Mitteilung gemacht, sei­ner Zeit einberichten. Empfangen [stb.].

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