Mitteilungen des K. K. Archivrates 3.

Alfons Žák: Das Stiftsarchiv in Geras (Niederösterreich)

Das Stiftsarchiv in Geras (Niederösterreich). 127 und Pernek (Wien, 1880) zu finden. Daten aus dem Dreißigjährigen Kriege, vgl. Monatsblatt für Landesk. von N.-Üst. II (Kriegsjahr 1634). Das ganze heraldische Material (Siegel und Wappen) des Stifts­archivs wurde von Hugo Gerard Ströhl im »Adler* (Wien, 1895, S. 265 ff.) in einer eigenen, reich illustrierten Studie »Die Wappen der Abte der Prämonstratenserstifte Geras und Pernegg« gründlich verarbeitet. Vgl. auch das »Monatsblatt für Landeskunde von Niederösterreich«, VI. Bd. (1912 bis 1913), S. 189 und 237; »Kunst und Kunsthandwerk« (Wien, 1910), XIII. Jg„ S. 351—356. Außer einer Anzahl von Akten liegen im Stiftsarchive viele Rech­nungen, Quittungen, Inventare, mehrere alte Grund- und Urbarbücher, Visitationsprotokolle (seit dem 17. Jh.), beglaubigte Kopien der Pro­tokolle der General- (seit 16.) und Provinzialkapitel (seit 17. Jh.) des Ordens, Profeßzettel der Stiftsbrüder (seit 1630), das Nekrologium des Stiftes, Totenrotteln usw., alles noch nicht entsprechend geordnet. Mehrere Akten, die das Chorherrenstift Pernegg betreffen, liegen im niederöst. Landesarchive und im St. Pöltner Konsistorialarchive, wichtige Urkunden und Akten des Frauenklosters Himmelpforte teils im städtischen Archive (8 Faszikel), teils im erzb. Konsistorialarchive zu Wien, die letzteren verzeichnet von Josef Maurer in den Regesten der Erzdiözese Wien (Wien, 1894), I, S. 52 bis 86 (385 Stück).

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