Mitteilungen des K. K. Archivrates 2. (Wien, 1916)
Dr. Franz Martin: Das gräflich Kuenburgsche Archiv im Langenhof zu Salzburg
Das gräflich Kuenburgsehe Archiv im Langenhof zu Salzburg. 119 1671, Mai 2. — Franz Prandtauer, bayr. Salzoberanschaffer in Hallein, Wolfgang P., Kloster Gleink’scher Kästner und Kanzleischreiber, Gebrüder, bekennen, daß sie ihr Bruder Alfons, Collegii B. Mariae ad Nives, gfl. Bamberg- und freiherrl. Prankscher Verwalter, um alle Ansprüche nach dem j Vater Wilhelm P. wegen der Behausung in der Kirchgasse, das Propstenhäusl genannt, befriedigt habe. Or. 2 8. (Ili, 4). 147 1671, September 23. — Polykarp Graf Kuenburg, Domherr von Salzburg, wird nach abgelegten Besidenzjahr zu Sitz und Stimme im Kapitel zugelassen. Or. NJ. (II, 7). 148 1671, November 16. — Friedrich Gottlieb Freiherr von Prank verkauft den Matthias Mayr von Pürglau, J. U. Dr., hf. Hofrat seine freieigenen Holden, Güter und Gülten. Or. 1 S. (VII, 81). 149 1671, Dezember 10. — Die Hofkammer bekennt, daß Erzb. Max Gandolf dem Johann Josef Grafen Kuenburg erlaubt habe, bei dem von Franz Paris Freiherrn von Froberg erkauften Freihof nächst dem Hellbrunnerweg an dem hinter dem Garten daselbst durchfließenden Bach eine Gemach- oder Hausmühle aufsetzen zu dürfen, »sie jedoch ohne Annernb- und Beförderung des fremden Malters gebrauchen zu lassen«. Or. 1 S. (IV, 12). 150 1672, März 7. — Friedrich Gottlieb Freiherr von Prank verkauft dem Johann Josef Grafen Kuenburg seine freieigenen, einschichtigen Holden, Gülten, Güter etc. Or. Libell. 1S., dabei Quittung auf 2635 fl. Or. Pap. (VII, 82). 151 1672, März 29. — Erzb. Max Gandolf verleiht dem Johann Josef Grafen Kuenburg einen Einfang gegen das Hochmoos bei der Anifer Bauernwiesen zu freiem Besitz. Or. 1 S. (IV, 13). 152 1672, Mai 4. — Derselbe verleiht Johann Josef Grafen K. nächst bei seinem Freihof am Hellbrunnerweg einen Augrund im Ausmaß von 14.784 Klafter. Or. 1 S. (IV, 14). 153 1672, Mai 19. — Adam Gottlieb Freiherr von Prank verkauft dem Johann Josef Grafen K. die von seinem Bruder Friedrich Gottlieb dem Dr. Mathias Mayr von Pürglau (n. 149) verkauften und von ihm (A. G.) durch Einstand wieder an sich gebrachten freieigenen Güter und Holden. Or. Libell. 1 S. (VII, 83). 154 1672, Mai 19. — Derselbe bekennt für vorstehende Güter etc. 2741 fl. erhalten zu haben. Or. Pap. 1 S. (VII, 84). 155 1672, September 3. — Wilhelm Pichler am Karlgütl zu Maxglan verkauft dem Johann Josef Grafen K. ein Hölzl zwischen des Wichtais und des Holzrechens nächst der Riedenburg, Hofurbar- gericht Glan, beutellehenbar. S.: Kammeramt. Or. IS.(VII, 85). 156