Mitteilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs 7. (Dritte Folge, 1911)
Hauptmann Bartsch: Zur Psychologie des Vaters Ferdinands von Schill
48 Bartsch. 9tens. Ist der Herr Oberstlieutenant von Schill zufrieden, wenn der in Krakau befindliche bei dem preussischen Regiment Schillhusaren gestandene Lieutenant Baron von Löen zu dem errichtet werdenden Freycorps eingetheilt wird. lOtens. Bedingt sich der H. Oberstlieutenant von Schill für jeden angeworbenen Rekruten für die Infanterie und Jäger Abtheilung dieses Freycorps ein Werbgeld von 15 Fl. Sage Fünfzehn Gulden in Conventionsmünze, dann für jeden Rekruten von der Chevauxlegers und Husaren Abteilung ein Werbgeld von 10 Fl. Sage Zehn Gulden in Conventionsmünze und in Wienerwährung wovon sich jeder Rekrut die einem Soldaten notwendige Kleinigkeiten anzuschaffen haben wird. Iltens. Um die in diesen Werbungs Angelegenheiten vorfallende erste dringende Auslagen bestreiten zu können wurden dem Herrn Oberstlieutenant von Schill 500 Fl. Sage Fünf Hundert Gulden in Conventionsmünze und in Wiener Währung bei der Feld-Operationscassa des 7ten Armee Corps gegen seine Quittung auf Verrechnung auf sein eigenes Ansuchen angewiesen. 12tens. Von diesem Vertrag wird dem Herrn Oberstlieutenant von Schill ein Rare eingehändiget. Hauptquartier Warschau, den Ilten Mai 1809. Dinersperg Feldmarschallieutenant. Lünewaldt Feldkriegscommissaire. von Schill Obristlieutenant.