Mitteilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs 3. (Dritte Folge, 1904)

Major Semek: Die Artillerie im Jahre 1809

72 Sernek. Die Zahl der Pferde, welche zur Bespannung der ver­schiedenen Batterien ihrer Munitions- und sonstigen Wagen, nötig waren, sowie die Zahl der Munitionspackpferde einer Kavalleriebatterie zeigt folgende Tabelle: Ausweis der Pferdezahl bei den verschiedenen Batterien. Benötigte an Pferden Batteriegattung N a 1 m Ö g ü ® .2 © * S3 B S © ö rH bl) © ^ CŐ bp Ö 4 a ® be H TS ® Zum Tra­gen der Munition PQ © O ® 3 50 CQ 2 M t3 ® <a £ « ffl ® § > Dreipfündige Brigadebatterie 16 82 16 82 4 4 — — Sechspfünd.Positionsbatterie Kanonen ......................... 16 2 4 2 — — Haubitzen ..................... 6 24 2 — — Zwölfpfünd.Positionsbatterie Kanonen ......................... 2-1 24 2 — — Haubitzen ..................... 6 24 2 — — Sechspf. Kavalleriebatterie Kanonen ......................... Haubitzen..................... 24 12 ) 6 J- später ) 12 — 12 12 i 24 J später 1 12 Außerdem wurden an Reitpferden benötigt, das heißt waren bei den verschiedenen Batterien an Artilleriepersonen beritten: Bei den Brigadebatterien der Offizier und ein Unter­offizier, bei den Positionsbatterien der Offizier (Kommandant), bei den Kavalleriebatterien der Offizier oder Oberfeuerwerker die Bombardiere, die Unteroffiziere für je zwei Kanonen und die Mannschaft zum Bühren der Packpferde. Die Munition zur Ausrüstung der Geschütze teilte sich in Kanonenkugeln, Kartätschen, Granaten, Schrotbüchsen, Sperrschüsse und Leuchtkugeln. Die Kugeln und Kartätschen waren mit der Pulverladung zu einer Patrone vereint, alle anderen Geschosse hatten ge­trennte Pulverpatronen. Die Verteilung der bezeichneten Geschoßarten an die verschiedenen Geschützgattungen war folgende:

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