Mittheilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs - Supplement. Geschichte K. und K. Wehrmacht 3/1. (1901)

Die bestehenden k. und k. Cavallerie-Regimenter - C. Die Uhlanen-Regimenter Nr. 1-8, dann 11-13

- 341 — 1698 war das Regiment in der Haupt-Armee, Zug gegen Temesvár, dann bei Arad. 1702 war das Regiment in Siebenbürgen, rückte dann zu dem von seinem Inhaber commandierten Corps nach Ober-Oesterreich, wo es 1703 bei Eisenbirn von den Bayern überfallen wurde und grosse Verluste erlitt; später rückte es nach Ungarn und focht bei Levencz. 1704 machte es die Gefechte bei Stuhlweissenburg und Gyarmat (Raab) mit, in welch’ letzterem es sich auszeichnete. Althann. 1705 hatte dasselbe seine Eintheilung in der Haupt-Armee und focht bei Bibersburg und Sibó; 1706 im Corps Rabutin in Ober-Ungarn. Von 1707 an stand dasselbe zumeist in der Haupt-Armee und zeichnete sich 1710 unter Obristlieutenant Schuhknecht bei Romhány aus. 1711 zersprengte dasselbe in dem Gefechte bei Puszta-Ondód eine grössere Rebellenschaar. 1713 rückte das Regiment an den Rhein, kam aber nicht mehr zur Action. 1716 auf dem Kriegs-Schauplatze in Ungarn, war das Regiment in der Schlacht bei Peterwardein und bei der Belagerung von Temesvár, 1717 bei jener von Belgrad und in der Schlacht daselbst. 1734 auf dem Kriegs-Schauplatze in Italien stehend, focht das Regiment bei Parma, Quingentole und Guastalla. 1735 stand es am rechten Po-Ufer und rückte dann nach Süd-Tyrol. 1737 war das Regiment im Corps Wallis in Siebenbürgen, beziehungs­weise der Walachei, focht 1738 in der Haupt-Armee bei Kornia und Mehadia, 1739 bei Grocka. 1741 bei der Armee in Schlesien stehend, focht das Regiment bei Mollwitz, 1742 bei Caslau und nahm später an der Belagerung von Prag theil. 1743 in Bayern, ohne in das Feuer zu kommen (Grenadier-Compagnie Einnahme von Dingolfing); 1744 war es bei der Armee am Rhein, später bei jener in Böhmen. 1745 focht das Regiment mit Auszeichnung bei Hohenfriedberg und Soor. 1746 auf den Kriegs-Schauplatz nach den Niederlanden gerückt, machte das Regiment die Schlacht bei Rocour, 1747 jene bei Lawfeld mit. Erzherzog Joseph. 1756 zeichnete sich das Regiment unter Obrist Friedrich Wiese durch standhafte Haltung in der Schlacht bei Lobositz aus. 1757 focht dasselbe bei Prag und mit Auszeichnung bei Breslau, sowie bei Leuthen (Deckung des Rückzuges). 1758 zeichnete sich dasselbe in den Gefechten bei Königgrätz und Spremberg aus (bei Hochkirch nicht zur Action gekommen). 1759 in Schlesien, ohne Gefecht. 1760 eine Escadron ein Gefecht bei Breslau bestanden, das Regiment bei Landshut und Liegnitz gelochten. 1761 war das Regiment der russischen Armee in Schlesien zugetheilt. 1762 sich in dem Treffen bei Peilau ausgezeichnet. Chevauxlegers-Regiment. Kaiser. 1778 war das Regiment bei der Armee in Böhmen und bestand nur unbedeutende Affairen (Gefecht bei Leitmeritz). 1792 auf den Kriegs-Schauplatz am Ober-Rhein gerückt, nahm eine Division an der Vertheidigung der Stellung von Pellingen (Trier) ehrenvollen An theil.

Next

/
Thumbnails
Contents