Mittheilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs - Supplement. Geschichte K. und K. Wehrmacht 3/1. (1901)

Die bestehenden k. und k. Cavallerie-Regimenter - A. Die Dragoner-Regimenter Nr. 1-15

Galizisch-bukowina’sches Dragoner-Regiment. (1895) Albrecht, Erzherzog, FM. (f zu Arco den 18. Februar 1895.) (Das Regiment hat diesen Namen auf immerwährende Zeiten zu führen.) Inhaber. (1875) Piret de Bihain, Eugen Freiherr, G. d. C. Errichtung und nachgefolgte Veränderungen. 1682 laut Patent vom 6. März durch den Obristen Herzog von Sachsen-Lauenburg als Cürassier- Begiment in Böhmen aufgestellt: als Stamm erhielt das Begiment eine Com­pagnie von Dünewald- und zwei Compagnien von Metternich-Cürassieren (ersteres jetzt Dragoner Nr. 7, letzteres lbOl aufgelöst). 1721 eine Compagnie (120 Mann) des aufgelösten Begiments Galves anher eingetheilt. 1731 erhielt das Begiment Theile der aufgelösten Auctions-Compagnien von Cordova, Hamilton und Caraffa-Cürassieren (Dragoner Nr. 5 und 7, letzteres 1768 aufgelöst). 1768 die Carabinier-Compagnie an das neu aufgestellte erste Carabinier- Begiment (Dragoner Nr. 3) abgegeben, dagegen eine Escadron des auf­gelösten Cürassier-Regiments Kleinholdt anher eingetheilt. 1769 erhielt das Begiment in der gesammten Cavallerie die Rangs- Nummer 26. 1775 wurden die Oberst-Division und die Majors-2.Escadron des auf­gelösten Cürassier-Begiments Rothschüta incorporiert. 1779 wurde das Regiment zum Dragoner-Begiment übersetzt und erhielt 1798 als Dragoner-Regiment (leichtes) die Nummer 3. 1802 erhielt das Begiment die Oberst-Division des aufgelösten Dragoner- Regiments Kronprinz Nr. 2 und führte sodann als Dragoner-Begiment bis 1860 die Nummer 1. 1860 wurde es in ein Cürassier-Begiment umgewandelt und erhielt als solches die Nummer 9. 1867 endlich unter Beibehaltung dieser Nummer wieder zum Dragoner- Begiment übersetzt. Ergänzung. Yon 1781 an recrutierte sich das Begiment aus Inner- Oesterreich (Steyermark und Kärnthen)* 2). 1) Als Dragoner-Regiment Nr. 9 rangierte von 1793—1801 das 1801 aufgelöste Regiment Liechtenstein. 2) Aus diesem Lande nur insoweit, als es einen Beitrag zur Ergänzung der Cavallerie überhaupt leisten konnte.

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