Mittheilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs - Supplement. Geschichte K. und K. Wehrmacht 1. (1898)

Die Fuss-Truppen - I. Infanterie - Die Infanterie-Regimenter Nr. 1-102.

334 ­von Alessandria und Tortona theil und focht bei Bosco (Casina grossa) und ßivoli'). Oberlieutenant Joachim Pestiaux und Lieutenant Ludwig Baron de Montfleury erhielten beide für Auszeichnung bei Täufers den MTO. (1801.) Die Grenadiere (Bataillon Wouvermanns) mit Auszeichnung bei Täufers und insbesondere in der Schlacht an der Trebbia gefochten, in welcher Hauptmann Divisions - Commandant Graf Fusco de Matalony sicli sehr hervorgethan, dann bei Genola. 1800 standen zwei Bataillone auf dem Kriegs-Schauplatze in Deutsch­land, hievon eines unter Major Prinz Philipp Hessen-Homburg hei Engen und Möskirch gefochten. dannVertheidigung von Ulm,(schliesslich Schlacht hei Hohen­linden; das 2. nahm an der Vertheidigung von Würzburg und einigen kleineren Affairen theil (Gefecht bei Marienberg u. s. w.), ein Detachement unter Hauptmann Mac Elligot einige Schanzen hei Würzburg standhaft ver- theidigt. Die Grenadiere hei Engen, Möskirch, an der Iller und bei Hohenlinden gefochten, in letzterer Affaire sehr viel gelitten. 1805 mit vier Feld- und dem Grenadier-Bataillon bei den Truppen in Tyrol, wurde das Kegiment in den verschiedenen Thälern und zur Vertheidigung der Grenz-Pässe verwendet, dann Rückzug und Vereinigung mit der Armee des Erzherzogs Carl. Ein Bataillon sich hei Vertheidigung der Flitscher Klause ausgezeichnet. 1809 im 7. Corps (Erzherzog Ferdinand) eingetheilt, machte das Regi­ment die Operationen gegen Warschau und in Polen überhaupt mit, ohne Gelegenheit zur Auszeichnung zu erhalten. Die Grenadiere (Bataillon Brzeziiisky) in der Haupt-Armee sich auf dem Rückzuge von Landshut ausgezeichnet, dann hei Ebelsherg, Aspern, Wagram und Znaym gefochten. 1812 standen das 1. und 2. Feld-Bataillon im Auxiliar-Corps Schwarzen­berg und kamen nur in einigen kleineren Affairen in das Feuer. Die Grenadiere (Bataillon Brzeziiisky) bei Wizwa und am Trycziner Hof gefochten. 1813 stand das Regiment in der böhmischen Armee, focht bei Dresden, zeichnete sich hei Kulm, wo es im heftigsten Feuer den Strichowicer Berg erstürmte und hei der Einnahme von Arhesau sehr aus, ebenso in dem zweiten Gefechte bei Arhesau. In der Schlacht bei Leipzig betheiligte es sich an den Kämpfen an der Pleisse (18. October). Die Grenadiere bei Dresden und Leipzig gefochten. 1814 in der Süd-Armee eingetheilt, Treffen bei Mapon, St. Georges, Ein­nahme von Lyon. Die Grenadiere in der Süd-Armee, an den gleichen Affairen betheiligt. 1815 bei der Armee in Süd-Frankreich, ohne Gefecht. Das Reserve-Bataillon in Alessandria, die Grenadiere Einzug in Paris. Nugent. 1836 war das Regiment bei der Occupation des Freistaates Krakau und wurde Regiments-Commandant Oberst Malter für seine Ver­dienste hiebei mit dem LO. decoriert. 1846 nahmen einige Ahtheilungen an dem Gefechte hei Gdów theil und zeichnete sich das Regiment anlässlich der in Galizien ausgebrochenen Un­ruhen durch seine Haltung aus. 1848 standen die beiden ersten Bataillone während der März-Revolution in Wien und rückten dann auf den Kriegs-Schauplatz in Italien, wo sie bei Sommacampagna im Feuer standen. J) Dieses Bataillon wurde später zu dem neu aufgestellten Infanterie-Begimente Nr. 63 abgegeben. \

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