Mittheilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs 6. (Neue Folge, 1892)
Hauptmann Hausenblas: Oesterreich im Kriege gegen die französische Revolution 1792 (Fortsetzung im VII. Bande)
34 Hausenblas Besatzungs-Truppen: 26 Infanterie-Bataillone . . 12.657 Mann 18 Escadronen ................... 2.470 „ Zusammen . 15.127 Mann Summe . 38.354 Mann Hiezu 44 Nationalgarde-Bataillone......................... 22.000 Mann To tale . 60.354 Mann Auf den Kriegs-Stand fehlten: . . 4498 Mann Infanterie 1624 „ Cavallerie 898 „ Artillerie Zusammen 7020 Mann1) Auch die kaiserlichen Truppen waren nicht unthätig geblieben. Wenn schon der Herzog von Sachsen - Teschen bei der nach der allgemeinen Lage aufgezwungenen Defensive und der isolirten Lage seines Corps, das zunächst auf keinerlei Unterstützungen rechnen konnte, auf eine nachhaltige Ausbeutung der inneren Schwäche der desorganisirten und zersplitterten französischen Armee verzichtete, so suchte er doch durch eine Reihe kleinerer Unternehmungen das durch die ersten glücklichen Ereignisse gehobene Selbstgefühl seiner Truppen lebendig und das moralische Uebergewicht über den Gegner zu erhalten. Der Herzog wollte „die Contenance des Feindes prüfen, sein Decouragement fortnähren, ihm nicht Zeit lassen, Stärke, Consistenz und Muth zu fassen.“2) So kam es denn in der zweiten Hälfte Mai sowohl am rechten Ufer der Sambre, als vor der Front der Armee zu mehreren Zusammenstössen. t) Nach Abschlag der bei der Rhein- und Süd-Armee eingetheilten Truppen waren im Inneren Frankreichs noch zerstreut: 34 Bataillone . . 19.189 Mann 17 Escadronen. . 2.186 » 21.375 Mann auf deren Kriegs-Stand bei der Infanterie 4108, bei der Cavallerie 582 Mann fehlten. In den Colonien standen 16 Infanterie-Bataillone und 200 Dragoner mit einem Stande von 12.371 Mann. Abgang auf den Kriegs-Stand 193 Mann. Der Gesammt-Kriegs-Stand der französischen Armeen hätte mit 1. Juni 205.236 Mann betragen sollen. 2) K. A. 1792; V, 58.