Militär-Oekonomie-System der kaiserlichen königlichen österreichischen Armee 16. (Wien, 1822)

34 LXfl. HauptstüL V. Abschnitt . Hkth. am »9. Nov.610. D674J7. » »18. Jul. 811, B 3ooo. » » 11, 2fug. 811. D 3466. » » t. Oct. 811. D 3940. » » *4. £>Ct. 81 1, D 44a6. » X 14. SeD. 812. D ä>9­» * 27, 9JÍU1) 813. D 115 2. » * 3o. 3un. 813. D 2701, * » 2 1. ©ep.8i3. H 661. » * 11. 3un-815. H 612. » »16.3un. 8iS. »» >- 5. 9tov. 8 iS. D 6549' » » 3i. Der. 818. tre tu ng en, und über die Fortdauer der Provision, wenn auch die Witwe von einer Privat-Versorgungsanftalt gleichfalls eine Pro­vision oder Pension bezieht, gibt das Ju b i la t i 0 n S-N 0 r in a le f ü r B e a m t e die nothige Anleitung. Eben so findet auch der neun und zwanzigste Ab­schnitt des zweytenHauptstückesL von der Provifionirung derBeatm ten witwen die volle Anwendung; nur ist die Eingabe für das hofkrieg s- rathliche Grundbuch über die Waisen von jenen der Witwen dadurch unterschieden, daß vor der Rubrik Anmerkung noch jene über die Bestimmung der Zeit, bis zu welcher der bewilligte Genuß bezogen werden darf, mit Anführung der dießfallßgen Verordnung eingezogen werden muß. Gn.idcngehalt; Beobachtung bey dttn fcHh fallsigen Einschreiten a) für die General - Csm- manden; b) für den Hssiriegörath; IV. A bschnit f. Won den Enadcngehalten. §. 14908. Ein jährlicher Gnadengehalt ist nichts Anderes, als ein Subsisten p Beytrag für solche Individuen, welche nach ben bestehenden Direktiven weder zu einer Pension, noch Provision geeignet sind. tz. 14909.. Für ein solches Individuum muß nach reiflicher Ueberlegung und Beurtheilung der von dem Bittsteller angeführten Gründe von dem betreffenden General-Commando beym k. k. HafkriegSrathe mit den nöthig zu findenden Bemerkungen eingefchritten werden. §. 14910. Die Hofstelle unterlegt selche sodann nach wiederhohlter genauer Prüfung und Wür­digung aller Gründe mittelst eines eigenen Vorrrages an Seine Majestät zur allerhöchsten Entscheidung. Die Bekanntmachung eines bewilllgtenGnadengehaltes an Len Bittsteller geschieht durch seine Vorgesetzte Behörde- Hkth. am 21. Drc- 817. l 436. Finden sich Seine Majestät bewogen, dem Bittsteller eine Gnadengabe aus aller­höchster Milde zu bestimmen, so wird- ihm solches durch seine Vorgesetzte Behörde zur beru­higenden Wissenschaft bekannt gemacht, und er wird sodann nach aller in Betreff der Pen­sionisten ergangenen und jeweilig ergehenden Vorschriften behandelt. Wie sich Generale, Stabs- und Qber-Officiere, dann Par- tcyen zu erklären haben, wenn sie Susteneationen für th.e Frauen mit Kinder zurück lasten wollen. Hkth. am 10. Sec. 794.16724. » » 3. Dec. 8o5. l (6356 und 6871. » » »r.Apr. 809. 1 1918. >> » o. 3än, 8u, 1 »4». V. Abschnitt. Wo» den S a st e»t a t i 0 n e n. §. 14912. Die mit Familien beladenen Generale, Stabs - und Ober-Officiere, dann M i l i t ä r - P a r t e y e n, so wie die M a nn sch a f t v 0 m Fe l d w e b e l und Wacht­meister abwärts, haben immer vor ihrem Abgehen in das Feld sich für einen bestimm­ten Betrag und in welcher Münze solcher zu bezahlen ist, zu erklären, den sie zur Erhaltung ihrer Familien von ihrem Gehalte monath- lich zurück lassen, wollen. Ohne diese Erklärung und bezugsweise Verbindlichkeit kann jenen Frauen und Kindern, deren Männer oder Väter in Feindes Hände gerathen sind, keine Sustentation erfolgt werden.

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