Militär-Oekonomie-System der kaiserlichen königlichen österreichischen Armee 6. (Wien, 1821)

Von der R em o n ti ru ng s- Ir, sp ec t i on. rSL Erzeugung der Daterpfer-e für die Beschälanstalten. Hkkh.aM iS.März 9ib. u >335. Verbesserung der LandeS- pferdezucht. Hkth. an» i ö.März 816. K »335t lichsten Vaterpferde auch anzukaufen, da bey der bedeutenden Anzahl von Stuten, welche als vorzüglich geschildert werden, die Kosten für eigene Pepinier-Hengste nicht gescheuet werden können. Bey dem großen Umfange von Grundstücken in Mezehögyes muß um so mehr getrach­tet werden, die nöthigen Brotfrüchts und das Hartfutter daselbst zu gewinnen, als der An­kauf dieser Artikel schon an sich, und noch mehr durch die Zufuhr, dem Aerarium äußerst em­pfindlich fallt. Es sind zwar dießfalls in neueren Zeiten verschiedene Anordnungen getroffen worden; aber hauptsächlich wegen Mangels an arbeitenden Händen war es auch nicht thun- lich, das erwünschte Ziel zu erreichen. Ein anderer Gegenstand fordert in Mezehögyes große Aufmerksamkeit, nähmlich : §. 6896. Die Beschaffung des nöthigen Brennholzes kostet daselbst von Jahr zu Jahr größere Summen. Bey der Ausdehnung dieser Besitzung ist darauf Bedacht zu nehmen, ohne die Pferdezucht zu beeinträchtigen, mit der Zeit den Holzbedarf selbst zu decken. Die Entfernung dieses Zieles darf nicht von der Sorge dafür abschrecken. Die Staatsverwaltung muß auch, für die Nachkommen arbeiten. §. 5897. Die möglichst große Erzeugung von Vaterpferden für die Beschälanstalten der Monar- chie, und selbst für die Gestüte, dann die möglichst vollständige Erzeugung der Bedürfnisse in Mezehögyes selbst muß dem Inspekteur zum unverrückten Augenmerke dienen. Die Mittel hierzu sind bey wiederhohlten Bereisungen von Zeit zu Zeit vorzuschlagelr. tz. 5898. Auch für die Verbesserung der Landes-Pferdezucht in Ungarn, von Mezehögyes aus, in immer ausgedehnterem Maße zu wirken, muß vorzüglich getrachret werdelk. Es ist daher bey den Bereisungen zu erheben, wo die Eigenschaften der Stuten, die bessere Struktur der Stallungen, und die Neigung der Landbewohner einen günstigen Er­folg hoffen lassen, und dort vorzugsweise ju trachten, der Pferdezucht durch Landesbe­schäler nachzuhelfen. tz. 5899. Bab 0 lna ist, rücksichtlich seines Zweckes, ganz wie Mezehögyes zu behandeln; nur darin dürfte der Grund zu besonderen Planen für Babolna liegen, daß daselbst an fließen­dem Wasser kein Mangel ist, und die Weiden besser sind, als in Mezehögyes; daß der min­dere Umfang die Uebersicht erleichtert, und daß in der Nähe von Wien jede Anordnung und jede Hülfe leichter, als in Mezehögyes, von höherem Orte getroffen werden kann. Aus diesen Rücksichten dürfte Babolna vorzugsweise der Sitz eines Edelgestütes werden. Der Inspekteur hat daher auf die Erablirung eines vorzüglich reinen und edlen Ge­stütes (wenn auch Anfangs nur in mäßiger Zahl) zu Babolna bedacht zu seyn. tz. 6900. Außer den genannten drey bedeutenden Etablissements befinden sich noch kleinere Ge­stüte in Böhmen und in Inner-Oesterreich. tz. 5901. Der große Zweck dieser gesammten Gestüts - Etablissements ist: a) Ihren eigenen Stand an Mutterstuten stets vollzählig zu erhalten, wozu immer aus dem Nachwachse das Vorzüglichste auszuwählen, ist. Auf eine Vermehrung dieses Standes bey einem Gestüte wäre nur in so fern an­zutragen , als man Gewißheit hätte, mit eigenen erzeugten Naturalien für immer das Auslangen zu erhalten. Mir erkauften Naturalien ärarische Gestüte unterhalten zu wollen, würde wohl nie einen wirklichen Nutzen abwerfen. Der für die eigenen Gestüte entbehrlich ausfal­lende Nachwachs von Stuten, so wie die wegen minderer Angemessenheit zur edleren Band vi. 4? Zweck der gesammten Ge­stüts-Etablissements. Hkth.am »S.März 8»6. h »335. ' I : jíüféanllíiít Mt) 93itiornfli fjffM» >8,5Jfärj8i6. K »335. ©ejfütáanfWíín in 23öfcmin wnö in 3nner * Öefterreicty. Sftfc.om >8-S9í<tVé 8»6. K »335. 23ci;f#aiTuns} fceá SCieim- Mjeá. &ftMm i8.^örj 816. K »335.

Next

/
Thumbnails
Contents