Militär-Oekonomie-System der kaiserlichen königlichen österreichischen Armee 4. (Wien, 1820)

59 §. 4760. Der Mantel ist von weißem Tuche, mit Aermeln und Uniform-Knöpfen, dann mit einem großen, über die Achseln bis an die Ellbogen herab reichenden Kragen. H. 4761» Das Port -d’épéé ist nach der Vorschrift, wie für die Infanterie -Officiere (§. 4741) mit dem Unterschiede, daß das gold- und schwarzgewirkte Band mit gelbem Leder unterlegt, und mit einem Schubknopfe versehen ist. Die S äb elk u pp el und die Feld binde sind nach der Vorschrift, wie für dieJn- fanterie-Officiere (§. 474o und 4742.) H. 4762. Säbel sa.nmt Scheide ist für die Kürassiere, Dragoner, Chevauxlegers von Stahl, nach der Form der Unter-Officiers-Pallaschen. Die Klinge ist 33 Zoll lang, gegen bte Mitte zusammen geschliffen. Die Scheide ist von poliertem Eisen. Das Port - d epée wird am Stichblatte ckurchzogen. §. 47b3. Der nur für K ü rassier e bestimmte Küraß ist schwarz lackiert, bey allen Regimen­tern mit ponceaurothem Sammt staffrrr, und am Ranoe um und um mit einem 3/4 Zoll breiten, vergoldeten Meffingstreifen verziert , der mittelst halbrunder vergoldeter Nietnägel, welche 1 Vi Zoll im Durchmesser haben, ain Küraffe von Zoll zu Zoll befestiget ist. Von der oberen Mitte des Kürasses formát der gedachte Messingstreifen eine 4 Zoll lange, herab ge- hende Spitze, welche beym Stabs-Officiere bis an den unteren Rand sich erstreckt. Der Küraß muß über den Magen reichen. Der Küraß-Leib- und Tragriemen ist von weißem Leder, und das darin be­findliche Beschläge auf dem Estaffirungs-Sammt aufgenietet. Dieses Beschläge besteht auf jedem Tragriemen aus O/4Zoll langen und eben so breiten , durchbrochenen Gliedern, dann aus der mit drey Löchern versehenen Spange zum Küraßeinhan­gen, welche die Lange von 5 3/4 Zoll hat. Die Breite des Tragriemens betragt nur um ei­nen Strich mehr, als jene des Beschlages. An dem einen Zoll breiten Leibriemen befindet sich eine angenietete vorgoldete Schnalle. §. 4764. Die Echabraque für deutsche Cavallerie von Scharlach besteht aus einer Sattel- ' haut von schwarzem Lammfelle, dessen Lange, mitten durch über den Sattel gemessen, 3a Zoll, die Breite 3o Y Zoll beträgt. , Der über die Pistolenhalfrer zu lngen kommende Theil ist in fast rechtwirckeligeEcken geschnitten, und so gerichtet, daß das Fell 9 Zoll auf dem rothen Tuche der Echabraque aufliege. Diese Sattelhaut ist um und um mit einem 2 Zoll breiten, mit goldenen und schwar­zen Schnüren eingefaßten rothem Tuche besetzt. An beyden Seiten befindet sich ein braunledernes Beinfutter, dessen Ecken mittelst Hafteln am Hinterthelle der Echabraque angeheftet werden. Das hiernach beschriebene Vorder- und Hintertheil der Echabraque ist zum An - und Losschnieren gerichtet. Dieser Vordertheil ist von Scharlach, und richtet sich nach der Form der Sattelhaut. Dort, wo dieser Theil an der Pistolenhalfter am längsten herab hängt, raget er über den Tuchrand der Sattelhaut 3 Zoll hervor, und ist bis zur Ausschweifung vyrn mit Leder besetzt. Die Einfassung und Borrirung gleicht jener des Hintertheiles. Das Hintertheil ist eine zugespitzte Echabraque, hat von einer Spitze zur anderem eine Breite von 47 Zoll. Die Seitentheile, am Rande gemessen, sind <$3 Zoll lang; die XVL Hauptstück. II. Abschnitt. jSjFty- «m »7.81 s.E »483. Pert - d’épée , ©a&elfUjJpeí unb 5eíb6infce. £fíf,. flttt 17.3Ji<W 811. E »483. ©a&íl frtttimt ©ebeibe. j&Ftb. ftttt 17. SKwBh.e »485. Äü raß. Ali* »?• SOÍA981». E »483. ■ '@$46 tanúé. »7. 811. E » 483

Next

/
Thumbnails
Contents