Kais. Königl. Militär-Schematismus 1877 (Wien, 1876)

Cavallerie

Dragoner-hegimenter, 471 lí. Böhmisches Öragoner-Kegiment. Et gänzt sich aus den Bezirken der Infanterie-Regimenter Nr. 11 und Nr. 7ä. Regiments-Slab: Güns. Ergänzungs-Cadre-Station: Pisek. 1723 als Dragoner-Regiment errichtet, VVesterloo, Johann Philipp Marquis, FM.; 1732 De Ligne. Ferdinand Prinz, FM.; 1737 Daun, Benedict Gr., FAIL.; 1738 Lovrenstein-Wertheim, Christian Philipp Fürst, GdC.; 1739 St. Ignon, Joseph Gr., FML.; 1779 D’Arberg, Nikolaus Gr.. GAl.; 1789 D’Ursel, Wilhelm Herzog, GM.; 1790 Baillet de Latour, Maximilian Gr., GdC.; 1S02 Chevaux-legers-Regiinent; 1806 Vincent, Carl Freih., GdC. (vom Jahre iSZö an hat jedoch wegen dessen Abwesenheit im Auslande auf Ersuchen desselben und mit Allerhöchster Be­willigung der FM. Heinrich Gr. von Bellegarde die Regiments-lnhabers-Rechte ausgeübt) ; 1831 wieder Dragoner-Regiment, mit Beibehaltung des Standes von vier Divisionen: 1854 die vierte Division zum Cadre des neu errichteten 8. Dragoner-Regiments bestimmt; 1862 Couden- hove, Carl Gr., FML. (Seit dem Jahre 1737 wurde im Regimente, zum Andenken an die ausgezeichnete Tapferkeit, welche es in der Schlacht bei Kollin mit seiner damals eben neu geworbenen noch ganz jungen nnhartigen Mannschaft, trotz des, unter Hinweisung auf diesen Umstand, ausgesprochenen Zweifels des commandirenden Generals,bewiesen hatte, vom Obersten bis zum Gemeinenkein Schnurrb art getragen. — Das Fortbestehen dieser auszeichnenden Erinnerung wurde von Seiner kaiserlich- königlichen Apostolischen Majestät Frauz Joseph I. uuterui 5. October 1850 allergnädigst genehmigt. Anlässig der im Jahre 1869 dem gesammten k. k. Heere gewährten Bartfreiheit wurde jedoch mit der Allerhöchsten Entschliessung vom 7. December 1869 die Form der vorerwähnten Auszeichnung abgeändert, und dem Regimente das Recht ertheilt, seiner demselben ausnahmsweise belassenen Estandarte ein besonderes Band mit dem als Devise eingestickteu Stadt-Namen „Kollin“ beifügen zu dürfen ; — neuerlich geruhten Seine k. und k. Apostolische Majestät Franz Joseph I., mit Allerhöchstem Handschreiben vom 26. August 1875 Allergnädigst zu bewilligen, dass das Regi­ment von seinem früheren, ihm vom Jahre 1737 bis zum Jahre 1869 zugestandenen Privilegium, keinen Schnurrbart zu tragen, wieder Gebrauch machen du rfe. Seit dem Jahre 1791 besitzt das Regiment eine gross» goldene Ehren-Medaille mit Oehr und Band an der Estandarte, mit dem Brustbilde weiland Seiner Majestät des Kaisers Leopold II., uud mit der Aufschrift: A la fidclité et valeur signalée du regiment de Latour Dragons, reeoanue pur l’Eui- pereur et Roy.) 1835 Wmdisch-Graetz, Alfred Fürst zu, FM. (-{- in Wien, den 21. März 1862.) (Das Regiment hat diesen Namen auf immerwährende Zeiten za behalten.) Oberst und Regts.-Oamdt. Üxküll-Gyllenbandt, Alexander Gr., Qberstlieatenauts Wonnesch, Maximilian. Schaumburg-Lippe, Willi. Prinz zu, ÖEKO-R. 1., MVK. (KD.), (Res.). Majore. Jenny, Heinrich Edl. v. Wersebe, Gustav Freih. v., MVK. (Kl).), (ii. c.) Flü­gel - Adjutant Seiner Ma­jestät des Kaisers und Kö­nigs. üittsneistei* t. CI. Eigner v. Frohberg, Emanuel (WG.). Mensshengen, Ferdio. Freih. v., ^ (ü. c.) Kammer­Vorsteher hei Sr. k. k. Ho­heit EH. Johann von Tos­cana. Rüdt v. Gollenberg', Friedrich Freih. Eisenstein, Richard Ritt. v. Seebach, Rudolph, Freih. v. (WG.). Peyersfeld, Emanuel Ritt. v. Steiugass, Guido (Ergänz.- Cadre-Comdt.).

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