Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes für 1864 (Wien, 1864)

Anhang

Stiftungen. 741 *4(5» Seiner kaiserlich-königlichen Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Eudwig. Bestehend in zwei Spercentigen Metallique-Staats-Schuldverschreibun- gen, jede von 1000 fl., aus deren jährlichen Interessen von 100 fl. am 15. August jeden Jahres, als am Gedächtnisstage der am 15. August 1847 gehaltenen 200jährigen Jubelfeier der Errichtung des Linien-Infanterie- Regiments Nr. 8, fünf der würdigsten Individuen dieses Regiments vom Feldwebel abwärts betheilt werden. Das Verleihungsrecht steht dem jeweiligen Regiments-Inhaber zu. (K. 3910, vom 24. December 1847.) *4®. Der Mannschaft des 1. und 2. Feld-Bataillons des Infanterie- Regiments Nr. 54. Bestehend in einer 5percentigen Staats-Schuldverschreibung pr. 100 fl., wovon die Interessen an einen, in der Schlacht von Somma-Campagna schwer verwundeten Soldaten, oder in dessen Ermanglung an einen sonst verdien­ten Invaliden des Regiments jährlich am 24. Juli erfolgt werden sollen, Da3 Verleihungsrecht steht dem jew eiligen Regiments-Commandanten zu. (D. 3687, vom 18. Juni 1830.) tt1}. Weiland Ihrer kaiserlichen königlichen Hoheit der durchlauchtig­sten Frau Erzherzogin Maria EiisabelI» von Oesterreich, Prinzessin von Savoyen, Witwe Seiner kaiserlichen königlichen Hoheit des durch­lauchtigsten Herrn Erzherzogs Rainer, Feldzeugmeisters und Inhabers des Infanterie-Regiments Nr. 11, für dieses Infanterie-Regiment. Nach den Modalitäten dieser den Namen „Erzherzogin Maria Elisabeth-Stiftung” fülirend'-n Regiments-Stiftung sind jährlich am 16. Jänner, als dem Sterbetage des durchlauchtigsten Gemahls der hohen Stifterin, vier der bravsten Leute des Regiments vom Feldwebel abwärts, nach der Wahl des jeweiligen Regiments-Commandanten zu betheilen. Das Stiftungs-Capital besteht in den vier Stück 4pereentigen Lotterie- Anlehens-Staats-Schuldverschreibungen, ddo. 4. März 1854, jede zu 250 fl., zusammen 1000 fl. C. M. Im Falle ein Gewinn auf eines dieser Lose fällt, sind Realitäten im Regi­ments-Bezirke in Böhmen anzukaufen, und von den Zinsen drei Theile zur Betheilung der vier bravsten Leute vom Feldwebel abwärts im Regimente zu verwenden, der vierte Theil aber ist in die Offieiers-Equipirungs-Casse zu Gunsten des gesammten combattanten Officiers-Corps, mit Ausnahme des jeweiligen Regiments-Commandanten, zu hinterlegen und auf die Equipirung ZU verwenden. (Abth. 20, Nr. 96Í, vom 27. März 1858.) Des Feldzeugmeisters Andreas Freiherrn v. Máriássy, für das Infanterie-Regiment Nr. 37, dessen Inhaber er war, wornach der jeweilige Regiments-Commandant mit Zuziehung der Stabs-Officiere über die Stiftungs- Interessen zum Besten des Regiments zu verfügen bat. Das Stiftungs-Capital besteht in der Spereentigen Staats-Schuldver­schreiburg Nr. ,783 B., vom 1. Juli 1859, pr. 7860 fl. Oesterr. Währung. (Abth. 6, Nr. 104, vom 15. Jänner 1860.) Des Gewerken und Haus-Tnhabers Franz Mayr zu Leoben, aus Anlass der glücklichen Entbindung Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth, für den verdienstvollsten Gendarmen der Station Leoben, welcher alljähr­lich am 5. März mit den Stiftungs-Interessen zu betheilen ist. Das Stiftungs-Capital besteht in einer 5percentigen Staats-Schuldver­schreibung pr. 100 fl. C. M. Das Betheilungsrecht steht dem betreffenden Geudarmerie-Flügel-Commando zu, (Section III, Abth, 4, Nr. 9007, vom 19. August 1855.)

Next

/
Thumbnails
Contents