Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes für 1861-1862 (Wien, 1862)

Anhang

Stiftungen. 797 SOI* Des Gutseigenthümers von Knydance in Galizien, Johann v. To* roslewicas, für drei invalide Krieger ohne Unterschied der Nationalität, welche jährlich am Geburtsfeste Seiner Majestät des Kaisers mit den Interes­sen des Stiftungs-Capitals pr. 300 fl. in galizischen Grund-Entlastungs- Obligationen betheilt werden sollen. Das Verleihungsrecht steht dem Landes-General-Commando in Galizien zu. (Section III, Abth. 4, Nr. 17.583, vom 31. December 1836.) SOS* Des k. k. Rittmeisters Franz Trauschke. Das Capital besteht in 200 fl. W. W., von dessen Interessen jährlich am 4. October drei Invalide der sogenannten Wahnsinnigen-Chambrée im Tyrnauer Invalidenhause betheilt werden. Das Verleihungsrecht hat das Landes-General-Commando in Ungarn. (D. 3689, vom 26. August 1831.) 303* Der Gebrüder Jacob und fsak Treves. Das Capital besteht in drei Spercentigen, in C. M. verzinslichen Staats- Schuldverschreibungen, im Gesammtbetrage pr. 2100 fl. C. M., zu Gunsten der Invaliden des Militär-Invalidenhauses in Wien. Die Verwaltung desselben und die Vertheilung der Interessen steht der Invali- denhaus-Commission zu. (D. 4329, vom 22. September 1828.) 30*4* Des zu Triest während der Kriegsdauer im Jahre 1859 bestan­denen patriotischenllilfs-Vereines für invalide Krieger des Mannschafts-Standes aus dem Küstenlande, dann für die Witwen und Waisen dieser, sowie der vor dem Feinde gebliebenen Krieger. Das Stiftungs-Capital besteht in einer opercentigen National-Anlehens- Obligation pr. 10.000 fl., wovon zehn Stiftungs-Plätze, jeder zu 50 fl. Oesterr. Währung jährlich, gegründet wurden. Das Verleihungsrecht steht dem Kriegs-Ministerium zu. (Abth. 13, Nr. 5613, vom 23. October 1860.) ''305. Der Stadt-Gemeinde Troppa« aus den Stadt-Renten für zehn schlesische Invaliden aus dem Feldzuge 1859, mit Bevorzugung jener der Stadt Troppau, welche eine tägliche Zulage von 15 kr. Oesterr. Währung erhalten. Das Verleihungsrecht steht der Stadt-Gemeinde zu. (Abth. 13, Nr. 2035, vom 30. Mai 1860.) *30G. Des ehemaligen Kreis-Hauptmannes zu Pilsen, Johann Tscharj* für, dem Pilsner Kreise angehörige in dem Feldzuge 1859 oder in einem späteren Feldzuge invalid gewordene mittellose Krieger vom Feldwebel ab­wärts. Das Capital besteht in einer apercentigen National-Anlehens-Obligation pr. 8500 fl. und in einer 4V3percentigen Staats-Schuldverschreibung pr. 100 fl. Das Vorschlagsrecht steht dem Landes-General-Commando in Böhmen, das Verleihungsrecht dem Kreis-Vorsteher Johann Tschary und nach seinem Ableben dem Chef der Pilsner Kreis-Behörde zu. (Abth. 9, Nr. 3184, vom 11. Juni 1861.) 30 T* Der Gemeinden des Bezirkes Turnau im Bunzlauer Kreise Böhmens unter dem Namen Adolph Wunsch-Stiftung, für zwei Patental-Invaliden. Das Stiftungs-Capital besteht in einer Bpereentigen Staats-Schuldver­schreibung pr. 2000 fl. Oesterr. Währung. Das Verleihungsrecht steht dem jeweiligen Chef des Landes-General-Commando in Böhmen zu. (Abth. 15, Nr. 3290, vom 23. Juli 1860.) 308* Des verstorbenen Hauptmannes Joseph Ullmann. des Küsten- Artillerie-Regiments, für zwei brave Invaliden des Prager Invalidenhauses.

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