Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1846)

CAVALLERIE

502 Stiftungen. Stiftung des Majors Anton Grafen von Gorcey. Diese Stiftung wurde im Jahre 1841 zur Erhaltung der vor­handenen und künftigen Nachschaffung der im Officiers-Badhause zu Carlsbad henöthigten Einrichtungsstücke gewidmet, und sind hiezu die Interessen eines Capitals von 2000 fl. Conv. Münze in Staats - Obligationen á 5 Percent bestimmt. Stiftung des UFiener Grosshandlungs-Gremiums vom Jahre 1813 und 181k zur Belohnung und Unter­stützung verdienter hilfsbedürftiger Krieger der k. k. Armee. Sie ist für solche k. k. Officiere vom Hauptmanne abwärts gewidmet, welche in einem der Feldzüge der Jahre 1813 und 1814 oder 1815 invalid geworden und verheirathet sind. Es erhalten daraus 5 solche Officiere jährlich 300 11. 10 — — — 200 — 15 — — — 100 — und nach ihrem Tode treten ihre Witwen in denselben Genuss. Se. Majestät der Kaiser und König haben das Benen- nungsrecht zu dieser Stiftung. Sie wird vom k. k. Hofkriegsrathe verwaltet. Stiftung des k. k. Familien - Güter - Oberdireclions- Coneipisten und Bau-Ingenieurs Michael Gruber. *) Mit einem Kapitale von 2400 fl. in drei Hofkammcr-Obliga- tionen, jede zu 80011. ä 2 Percent, wovon die Interessen in drei gleichen Theilen am Geburtstage weiland Seiner Majestät des Kaisers Franz I. zu Ergötzlichkeiten für die Erziehungshaus- Zöglinge der Infanterie - Regimenter Nr. 3, 4 und 14 verwen­det werden sollen. Die Aufrechthaltung dieser Stiftung ist dem Hofkriegsrathe übertragen. Stiftungen des Genie-Bauptamls-Begistrators Joseph Grüll. Erstere bestehend in einer 2percentigen Staats - Obligation pr. 100 fl., deren Interesse dem in Jahren ältesten Invaliden des Wiener Invalidenhauses am Neujahrstage, letztere bestehend in zwei lpercentigen Staatsschuldverschreibungen, jede pr. 10011., deren Interesse dem am meisten verstümmelten Invaliden und der ältesten Gattin eines Invaliden des Wiener Invalidenhauses an den Geburtstagen Sr. Majestät des Kaisers Franz I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Carolina Augusta zu einer Ergötzlichkeit verabreicht werden soll.

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