Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1843)

CAVALLERIE

Stiftungen. 485 Unterstützung fleifsiger und ordentlicher Hausväter der gcsammten k. k. Militär-Gränze, welche die Erde mit Flcifs und Ordnungs­liebe bebauen, in ihrer Landwirtschaft und Agricullur aber ohne eigenes Verschulden durch böse Menschen, oder störend und nach­teilig cinwirkeude Naturereignisse Schaden ei litt en haben, ver­wendet werden. Das Recht dieser Verwendung über die von den Gränz-General- Commanden zu erstattenden Vorschläge, und die Aufrecht» haltung dieser Stiftung steht dem k. k. Hofhriegsrathe zu. Stiftung des Pfarrers Thomas Gergurevich. Die Vertheilung geschieht von dem jeweiligen Pfarrer zu Neu- Kapella in Slavonien. Die Zinsen von dem Stiftur.gs-Capitale pr. 2770 fl. haben eine dreifache Bestimmung, und zwar: zur Unterstützung für einen dem geistli­chen Stande sich widmenden Jüngling aus der Verwandtschaft des Stifters, für arme Witwen und Waisen , und endlich für mittellose Kranke in dem Neu-KapellaDer Pfarrbeziike mit Arzeneyen. Stiftung des Ob&ramtes Gosling (wie Seite 5n.) Stiftung der Gräfinn Isabella Golz. Das Vorschlagsrecht besitzt das General-Commando in Böhmen. Die Widmung der Zinsen von dem Stiftungs-Capitale pr. 24.000 fl, ist für vier arme pensionsunfähige Militär-Officiers-Witwen. Stiftung des Wiener Grofshandlwigs - Gremiums vom Jahre 1813 und 1814 z^r Belohnung und Unterstützung verdienter hilfsbedürftiger Krieger der'h. h. Armee. So. Majestät der Kaiser und König haben das Be­nennungsrecht zu dieser Stiftung. Sie wird vom k. k. Hof- kriégsrathe verwaltet. Sie ist für solche k. k. Officicre vom Hauptmann abwärts gewidmet, wel­che in einem der Feldzüge der Jahre i8i3 und 1814 oder i8i5 in­valid geworden und verheirathet sind. Es erhalten daraus 5 solche Officiere jährlich 3oo fl. jo — — — 200 — i5 — — — 100 — und nach ihrem Tode treten ihre Witwen in denselben Genufs.

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