Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1842)

CAVALLERIE

Stiftungen. 4í)3 Stiftung des invaliden Corporals Michael Lovász. Bestehend in einer 5 percentigen Slaatsschuldverschrcibung von IOO fl., deren jährliches Interesse für den jeweiligen Eslandarte-Führer der Oberst-Division des Husaren-Regiments Erzherzog Ferdinand d’Este Nr. 3 als Zulage gewidmet ist. Die Betlieilung wird vom Regiments-Commando alljährlich am 3o. May vorgenommen. Die Aufrechthaltung dieser Stiftung liegt dem k. k. Hofkriegs rathe ob. Stiftung des Daniel Mac- Carlhy. Mit einem aus öffentlichen und Privat - Obligationen bestellen­den Capitale von 17.600 fl., dessen jährliches Interesse für zwey Witwen der verdienstvollsten Ofliciere des k. k. Li- nien-Infanterie-Regimentes Nr. 8 gewidmet ist. Die Verwaltung dieser Stiftung liegt dem k. k. Hofkriegsrathe ob, das Recht aber die Stiftungsgenüsse zu verleihen, ist dem jeweiligen Regiments - Commandanten des erwähnten In­fanterie-Regimentes überlassen. Stiftung des chirurgischen Instrumentenmachers Johann Malliard. Sie besteht in 3oo fl., in einer 4 percentigen Staats-Obligation, wovon die Interessen mit jährlichen i2 fl. zur Prägung einer silbernen Preis-Medaille bestimmt sind, welche an einen Schüler des nie­deren akademischen Lehr-Curses jährlich zu ertheilen ist, der sich in den Studien dieses Curses vorzüglich ausgezeichnet hat. Stiftung des Fähnrichs Johann Nepomuk Marsowsld Edlen v. Mar sow a« Die Aeltern dieses Fähnrichs, der Expedits-Director der k. ungarischen Hofkanzley, Joseph Marsowski Edl. v. Marsowa und Antonia, ge- borne v. Kormányi haben den ihnen von gedachtem Sohne ab in­testato zugefallenen Nachlais, bestehend in einer 5 percentigen Staatsschuldverschreibung von IOO fl. und einer 2* percentigen Wiener-Stadl-Banco-Obligation von ioo 11. unter obigem Titel zu einem Stiftungs-Capilale mit der Widmung bestimmt, dafs die In­teressen davon jenem zur Ausmusterung angetragenen Zöglinge des Erziehungshauses vom gten Linien-Infanterie-Regimente , der sich durch besonderen Fleifs und tadellose Aufführung während der Dauer der Instituts - Jahre ausgezeichnet hat, alljährlich am xg. April (dem Geburtstage Seiner Majestät des Kaisers) in Ge­genwart aller Zöglinge erfolgt werden sollen.

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