Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1830)

CAVALLERIE

Stiftungen. 455 Stiftung des Bischofs zu Tribunitz und h. ungarischen Statthalterey-Rathes Johann v. üovalik. Diese Stiftung ist für das Linien-Infanterie-Regiment Nr. 33. Das Stif- tnngs - Capital beträgt 2000 fl. Von den Interessen erhält der Re- giinents-Caplan jährlich 20 11. , um am 14- August, als dem Vor­abende der im Jahre vorgefallenen Schlacht bey Novi, ein hei­liges Mefsopfer für die in Schlachten gebliebenen Mitglieder des Regiments zu verrichten. Von den übrig bleibenden Interessen erhält alle vier Jahre ein im Re- mente vom Unterofficiere oder Cadeten zum Oberofficiere beförder­tes verdienstliches Individuum nach der Wahl des jeweiligen Regi- inents-Coinmandanten einen Equipirungs-Beytrag. Die Verwaltung dieser Stiftung ist dem Ilofkriegsratha übertragen« Stiftung des JMarhtes Leonfelden im Mühlviertel von Oesterreich ob der Fnns. Für zwey Invaliden des Infanterie - Regimentes Nr. (Erzherzog Rudolph.) Das Capital bestehet in 1000 fl.r Das genannte Regiment hat das Vorschlagsrecht; der Hofkriegsrath das Benennungsrecht. Stiftung des F. JM. L. Baron Levenehr. Das Benennungsrechtj besitzt da3 k. k. General - Commando in Böhmen. Die Widmung ist für einen Invaliden des lc. k. Dragoner-Regiments Nr. 4 mit jährlichen 60 fl. nebst Natural-Deputaten auf dem Guta Ilolla- waus in Böhmen. Stiftung des Anton Isidor Fürsten zu I.obhowitz. Die Verleihung geschieht durch den jeweiligen commandiremlen General in Böhmen. Di* Widmung ist, von den Zinsen pr. jährlicher 120 fl. zwey, höch­stens drey solche Soldaten vom Unterofficiere abwärts zu bethei- * len, welche in der Schlacht von Leipzig 1813 sich ausgezeichnet, nnd hierauf invalid geworden sind , und wenn einst keine Invali­den dieser Classe vorhanden seyn werden, für Kinder solcher Inva­liden, die sich im Dienste ausgezeichnet haben, als Beytrag zur Er­ziehung. Di* Geeigneten können öfter betheilt w*rd*n.

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