Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1829)

CAVALLERIE

Stiftungen. 459 Stiftung des Majors Roger. Das Benennungsiecht hierzu stein bey dem Nieder-Oesterr. Judi­cium delegatum mil. mixtum. Dic Widmung von den Zinsen eines Capitals von 65,i5r fl. ist, arme und vorzüglich verwundete k.k. subalterne Oflicierc des Pensions­standes vorn Oberlieutenant abwärts, welche auiser ihrer Pension jährlicher 200 fl. sonst keine Zuflüsse haben , und nicht in einem Invalidcn-Hause untergebracht sind, mit einem Bcytragc von jährli­chen 100 fl. zu unterstützen. Ferner widmete dieser Stifter ioofl. jährlich, um solche an dessen Sterbtage an hundert Invaliden des Invaliden - Hauses zu Wien zu vcrtheilen. ' <. Stiftung des Pfarrers Franz Roiz. Für zwey der würdigsten und dürftigsten» vorzüglich der mit unversorgten Kindern belasteten Witwen solcher Soldaten, die im Felde ihr Leben verloren haben. Die Auswahl steht bey dem h. k. Hofkriegsiathe. Das Capital bestehet in xooo fl. Stiftung der Maria Victoria Rupp. Dermahl haben die männlichen Rupp’sohen Descendenten das Benennungsrecht, in welches nach deren Absterben das Ge- neral-Comrnnndo in Böhmen tritt. Die Zinsen von dem Stiftung? - Capitale pr, IOOO fl. sind alternativ für einen Studenten der Heilkunde, oder für einen Cadeten von einem böhmischen Regimente bis zur Beförderung gewidmet. Stiftung des Jacob v. Schellenburg. Verwaltet durch den Ilofkriegsrath. Die Widmung ist für sechs dürftige aus Krain, in deren Ermanglung auch aus anderen Provinzen gebürtige Witwen von k. k. Officieren, jede mit jährlichen 80 fl. W. W. Stiftung der Rittmeisters-Witwe Theresia Freyinn von Schellerer. Capital von 12,000 fl. zu 5 pCt. in Conventions-Münze. Die hiervon abfallenden jährlichen Zinsen pr. 600 fl. Conventions-Münze sind zu einer immerwährenden Stiftung eines Zöglingsplatzes in der Theresianischen Ritter - Akademie gewidmet, welcher nach dem Willen der Stifterinn jeweilig einem solchen Officicrs-Sohne verlie­hen werden soll, der von ehrlicher und adeliger Geburt, und zwar ausschliefslich vom Ritter- oder Freyhcrrnslande ist, dessen b«*yde Aeltcrri adelig und mittellos sind, der Vater im Felde sich rühm­

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