Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1826)

CAVALLERIE

451 Stiftungen. Feldkriegs - Commissar als eine Zulage angewiesén werden sollen. Die während der Zeit, als der Stiller selbst diese Vorlesungen hält, abfallenden Interessen sollen dem Stif- tungs-Capitale zugeschlagen , und mit denselben das für den Vortrag bestimnne Honorar vermehret werden. Wodurch dann auch das5Capital bereits bis auf so,3oo 11. in per- centigen Metall - Staats - Obligationen angewachsen ist. Für den Fall , dafs diese Lehranstalt in der Folge aufgehoben werden würde, sollen die Inteiessen zu Stiftungen , jedezu 200 fl. Conventions-Münze, für männliche mittellose ßeam- tens - Waisen der Militär- Administration auf die Zeit, als sie studieren, und wenn sie Beamte werden, bis sie als Beamte zu dem Gehalte von jährlichen 6oo fl. gelangen, verwendet werden. Diese Stipendien werden von dem k. k. Hofkricgsrathe verliehen werden. Stiftung des Infanterie-Regiments JYr. 6o. *J. für Invaliden des eigenen Regiments nach dessen Auswahl und Bestimmung. Das Capital bestehet in iooo 11. Stiftung! des Hauptmanns Rappel. Das Recht hierzu vorzuschlagen, besitzt das Niederöst. Gene­ral-Commando. Sic ist für krvippclhallc, ohne ihre Schuld verarmte Personen ohne Un­terschied des Geschlechtes und des Militär-oder Civihtandes gewid­met; nur hat bcy gleicher Dürftigkeit eine Person des Militärstan­des, den Vorzug. Der Slifturigsgcnufs besteht für zwey Individuen. Stiftung des Artillerie - Obersten v. Röchl. Verwaltet durch die Niederöst. Landes-Regierung. Für drey arme den Wissenschaften und Künsten sich widmende Kinder von Kricgskanzley-Beamtcn , zu jährlichen IOO 11. für jedes. Das Besetzungsrecht steht bey dem Hofkriegsrathe. Stiftung des Grafen Joseph Rollowrat-Rrakovsky, Frey­herrn v. TJgeszd, für’einen auf dessen Herrschaften gebürtigen Invaliden, und wenn sich kein solcher fände, für den sonst verdienstlich­sten Invaliden, welchen das General - Commando in Böh­men zu benennen hat. Die Bcthcilung geschieht jährlich. Ff 2

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