Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1822)

CAVALLERIE

448 Stiftunsen. sollen die Interessen zu Stiftungen , jede zu 200 fl. Conven­tions-Münze , für männliche mittellose Beamtens- Waisen der Militär-Administration auf die Zeit, als sie studieren, und wenn sie Beamte werden, bis sie als Beamte zu dem Gehalte von jährlichen 600 fl. gelangen, verwendet werden. D iese Stipendien werden von dem k. k. Hofkriegsrathe verliehen wer­den. Stiftung des Hauptmanns Kappel. Das Recht hierzu vorzuschlagen , besitzt das NiederÖst. Gene­ral-Commando. Sie ist für krüppelhaflc, ohne ihre Schuld verarmte Personen ohne Un­terschied des Geschlechtes und des Militär-oder Civilstandes gewid­met; nur hat Ley gleicher Dürftigkeit eine Person des Militärstan­des den Vorzug. Der Stiflungsgenufs besteht für zwey Köpfein jälir- li eben 65 11. \V. W- für jeden derselben. Stiftung des Artillerie - Obersten v. Köchl. Verwaltet durch die NiederÖst. Landes-Piegierung. Fiir d rey arme der. Wissenschaften und Künsten sich widmende Kinder vo.n Kricgskanzlcy-Beainten , zu jährlichen ioo 11. für jedes. Stiftung des Grafen Joseph Kollowrat-KraAovshy, Frey­herrn v. XJgeszd. (*) Für einen auf dessen Herrschaften gebürtigen Invaliden, und wenn sich lsein solcher fände, für den sonst verdienstlich­sten 1 nvaliden , welchen das General - Commando in Böh­men r.u benennen hat. D ie Bethcihung geschieht mit jährlichen 34 H« W. W. Stiftung ales Bischofs zu Tribunitz und />. ungarischen Statthalterey - Rathes Johann v. Koválik. (*) Diese Stif tung ist für das Linien - Infanterie - Regiment Nr. 33 dermahl Colloredo - Mannsfeld. Das Stiftungs - Capital be­trägt ,'iooo fl. Wiener Wahrung. Von den Interessen erhält

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