Militär-Almanach 8. (Wien, 1797)
XI. Biographische Fragmente
203 Daun. fein Hauptgefchäft war, an der nö- thigen Verbefleruug des Kriegswe- I Tens iorgfältigft zu arbeiten. Und es ! gereicht ihm zum ewigen Ruhme, dafs durch ihn, der erite Grund zur nachherigen Gröfse der Taktik, und Ausbildung der Krieger in Öiterreich gelegt wurde. Den andern Theil nähmlich das Artilleriewefen, übernahm der unvergefsliche Fürit Wenzel von Liechtenstein. Daun wurde hierauf commandi- j render General in Öiterreich, Stadt- commandant von Wien , General- Director aller kaiferlichen Militar- Acadeinien, und 1754 General-Feld- marfchall. ! Nach der unglücklichen Schlacht j bey. Frag »757, wo der Feldmar j fcnall Browne gleich Anfangs tödt- j lieh verwundet wurde, b kam Daun ! den Oberbefehl. Er hand mit einem Heere zu Jenikau , erwartete die aus Mähren kommenden Truppen, 1 und zog dann mit diefen verliärkt, I gegen den Feind hin. Obfchon er