Militär-Almanach 7. (Wien, 1796)

X. Franzosen-Krieg

28» 'nem beträchtlichen Munitionsvorrath , und nahm das mit Graben und Mauern einge- fchlolfene Städchen Lamtnshcim mit (tür­mender Hand ein. Während dem drückte das Corps d’Armée die übrige feindliche Macht durch eine zehnfiümlige Kanonade bis über den Rehback zurück. Noch während der Action ward ein ftarkes Detafchement gegen die Hheinfchanze vor Mannheim gefchickt, allein der erfchrockene Feind hatte fie be­reits verlaßen, und ging dabey fo eilig zu Werke, dafs er die Rheinbrücke, welche in die Fefiung führt , beym Abbrechen dem Strome überliefs , die dann von den Slavo- nier - Gränizern aufgefangen wurde. Die Rheinfclianze wurde hierauf befetzt und Mannheim war dadurch auf beyden Rhein-- ufern eingefchloffen. I Am l^ten zog ßch der General Pichegru von dem Rehbach über den Speyerbank , und als an demfelben Tage das Detafchement des Ob erßen RIsniz den Feind aus Franken.jj Jtein und Hochfpeyer , jenes des General: Nauendorf aber aus Tripp ft adt, vertrieb, und beyde vereinigt lieh hierauf des wichtigen' Pollens von Kaiferslautern bemächtigten , fo verliefs der General Pichegru abermals feine S teliung und zog ßch hinter die Queich. Hierauf wurde die Stadt Speyer und Neußadt ibefetzt , und die feindliche Armee in das Landauer-Thal eingefchränkt. Der Feind verlohr bey allen diefen Gelegenheiten feit

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