Militär-Almanach 7. (Wien, 1796)

X. Franzosen-Krieg

tj Feíiungen blieben ofierreicbiTche Befatzungen’ zurück. Die Stellung der Armeen war hierauf fol-j gende. Die englifch- hannoverfchen und hol- ländifchen Truppen, zogen lieh an den Gren­zen der vereinigten Niederlande zufammen, um die dortigen Feíiungen und das ganze Land zu fchiitzen. Die k. k. Armee ítéli te Geh längft dem Ufer der Maas, von Majt- richt bis über Lüttich und das Hauptquar-j tier war zu Fouron le Comte. Die franzöli-! fchen Armeen belietzten die von den Verbün-' deten verladenen Örter , und fingen fogleich an, nach ihrer gewöhnlichen Art, das Land auf das graufamfie auszufaugen ; ein grofser Theil derfelben aber blieb im franzöiifchen, Hennegau zurück, und fchlofs die von den ' A Hinten eroberten Feíiungen ein. Da gar keine Hoffnung zu einem Entfatze vorhanden! war, und die Befatzungen unnöthig wären auf-; geopfert worden , fo ergaben fich nach kur-! zen Belagerungen, am íőtenJuly Landrecy, am I lten Auguft Quesnoy , am 26ten Va­lenciennes , und am 2qten Conde an den Feind. Die Befatzungen bekamen freyen Ab-! zug, muften aber versprechen , nicht mehr in' dielem Kriege , ohne vorhergegangene Aus-1 wechslung , gegen Frankreich zu Felde zu ziehen. Die k. k. Armee an der Maas wurde zu wiederholten malen an mehrern Punkten ih­rer Stellung, bald einzeln bald zugleich an-! ............' ' 249

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