Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 28. (2006)
Arheologie
diesem Typ gehören auch die Bruchstücke auf dem Taf. 7/2; 8/1. Annähernde Analogien haben wir in Cernat-Hegyes gefunden1, aber es ist an fast alle Fundestellen der Kultur anwesend. 3. Zur Kategorie der Urnen gehören auch die Bruchstücke aus Gefäße mit trichterförmigem Rand, gebogenem, tronkonischem Hals, gedrucktkugelförmigem Körper und konischen Boden1 2. (Taf. 7/1.; 8/2.; 9/4.) Ihre Eigenschaft ist das der Bauch mit schräger oder senkrechter Kanneluren geziert ist, die mit Rippen gegliedet sind.3 4. Auch die Töpfe mit Wellenrand sind im Fundmaterial anwesend, zusammen mit einen nach außen verdicktem Rand, gebogenem Hals, gerundeter, nach unten abfallendem Schulter. Die Oberfläche ist poliert, hellbraun, und am Schulter kann man einen abgebrochenem Buckel beobachten. (Taf. 5/3.) Ähnliche Gefäße kann mann an fast alle früheisenzeitliche Fundestellen finden.4 5. In der Kategorie der Töpfe sind die sackförmige Gefässe die häufigsten, doch es ist sehr fragmentiert, deswegen ist die Rekonstruktion der Form sehr schwer, auch als Zeichnung. Im Fundmaterial von Poian sind viele seiten- Bruchstücke von solchen Gefäßen vor gekommen. Die einzige, mehr oder weniger rekonstruirbare Rand Brüchstück, ist leicht ausbiegend, und hat zylindrischem Körper. Die Aussenseite ist gegletett und schwarz, die Innere des Gefäßes ist ziegelrot (Taf. 9/5.).Typologisch gehört sie zur László 1 Ab, sowie Pankau Ill-1-v3. Zur rekonstruirbaren Gefäßen gehört ein kleines Gefäß, mit ausbiegendem Rand, gebogenem Hals und kugelförmigem Körper. Auf dem Schulter sind vier, symetrische, hornartige, nach oben gerichtete Buckelverzierungen. (Taf. 7/4.) Aufgrund der Form ist sie mit den größeren Urnen ähnlich. Nahe Analogien haben wir in der Fundmaterial von Turia-Conacul Apor gefunden.5 Die Verzierung der Keramik ist meistens durch Kannelur und gepflasterte Buckel oder aus dem Wand des Gefäßes ausgedrückte Knuben vertreten. Auf einer der Bruchstücke tauchen parallele Ritzungen als Verzierung auf. (Taf. 10/5.) Die Verzierungen tauchen am Verschiedenen Teilen der Gefäße auf. Im Fall der Schalen sind außer der schon erwähnten Turban-Ränder (Taf. 4/7.; 5/1-2.), auf der maximaler Durchmässer angebrachte Bückel (Taf. 4/1-2.), und im Inneren der Schale kann man aus Kanneluren bestehende Verzierungen auffinden. Im Fall der Letzteren tauchen girlandartige (Sternförmige) (Taf. 6/6.) oder halbkreisförmige Motive auf (Taf. 7/7.), aber an einigen Bruchstücken können wir horizontale Zirkel oder vertikale Kanneluren auffinden. (Taf. 7/8.) Im Fall der Schüssel und Tassen ist der Schulter mit schräge oder vertikale, breite oder schmale Kanneluren geziert. (Taf. 6/1-2.; 7/3,5.) Bei der großen Urnen ist meistens der Schulter des Gefäßes mit girlandartige Kanneluren geziert, der die Bückel oder Knuben auf dem Schulter umfangen (Taf. 3/1.) oder verbinden (Taf. 3/2.; 8/1,3.). Im einigen Fällen stehen 1 Im großteil unpubliziertes Material in Seklerische National Museum. 2 PANKAU 2004, 52, Typentafeln 2, Variante 2. 3 Siehe Analogien: SZABÓ 1996, 1E. 4 Siehe Analogien: LÁSZLÓ 1994, 80, 4C Typ; SZABÓ 1996, 34, 2Aa Typ; PANKAU 2004, 58- 61. 5 Im großteil unpubliziertes Material in Seklerische National Museum. 47