Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 28. (2006)

Arheologie

Schnitt, so haben wir keine Information über die Schichten-Verhältniße. Es ist uns nicht gelungen die Keramik abzusondern, der zum Fundament der Feuerstelle verwendet wurde. Auf den einzigen, beinahe vollkommen rekonstruirbaren Gefäss (Taf. 3/1) stand der Aufschrift, dass ein sogennantes „Groapa Flallstatiana", das heisst das es zum hallstadtischen Graben gehört. Leider weder aus der Inventarbuch noch aus der Grabungsbericht stellt es sich keine Information bezüglich eines Eventuellen Grabens heraus, so kann man es nicht wissen was der Inhalt des Grabens außer dieses Gefäß war. Diese sind also die vorherige Dataien (Hinweise) die mit der eisenzeitlichen Material in Verbindung zu bringen sind. In Weiterem folgt die Beschreibung der Keramik, sowie das Versuch auf die Chronologiesche Bestufung. Aus der Untersuchung des Materials der Keramik stellt es sich heraus, dass feineres und rauheres Sand und zerstossene Scherben als Magerungs- Material verwendet wurden. Zum Hersetellung der Gefäße wurde das verwendete Material vermutlich aus der nähe oder aus dem Gebiet der Fundestelle geborgt. Die früheisenzeitliche Keramik der Fundestelle trägt die ganze Charakteristik der Zeit an sich. Die Oberfläche der Gefäße ist im großen Teil schwarz, gut geglättet, und fallweise poliert. Es sind gelbliche, rötliche und braune Varianten bekannt, abhängend davon mit welcher Brennungstechnik es gemacht wurde. Die Innere ist am meisten gelblich-rot oder ziegel-rot, wenig geglättet, aber im Fall der kleineren Gefäße (Schalen, Tassen) ist auch die Innere der Gefäße gut geglettet, fallweise poliert, seine Farbe ist am meisten grau oder schwarz. Die Verzierung besteht aus kannelluren charakteristisch für die früheisenzeitlichen Gava-Holihrady Kultur. Weil die Keramik in Bruchstücke zurückgeblieben ist, es gelang nur relativ wenige Gefäße zu rekonstruieren. Aufgrund der Formen dominieren im ersten Fall kleinere Gefäße, Schalen, Tassen. Mit einigen Ausnahmen können wir auf der Form der Gefäße nur aufgrund der Analogien Schlussfolgerungen machen. Die Schalen kommen im Fundmaterial im großer Zahl vor, das bestätigen auch andere früheisenzeitliche Fundstellen. Aufgrund der Form kann man sie im mehreren Typen teilen: 1. Kalottenförmige Schalen sind im Grabungsmaterial am meisten aufzufinden. Mehrere Varianten kann man von einander unterscheiden: a. Schalen mit einbiegendem Randabschluß, abgerundeten Bauch, konischen Boden und kleine Knubben unter dem Rand. Im Allgemeinen sind sie klein, mit einer Höhe zwischen 6-8 cm, maximaler Durchmesser ist 17-20 cm. Dieser Typ der Schale ist auf die Fundestellen von Teleac II.1, Cernat1 2 usw. aufzufinden. Auch A. László datierte die größere Verbreitung des Types auf die spätere Phase der Kultur.3 (Taf. 4/1-2.) b. Schalen mit gerader Rand, mit gebogenem Wand, mehr oder weniger konischen Boden. Das Rand ist selten mit schräger Kannelur geziert (Turban- Rand), bei kleinere Schalen ist der Boden omphalosartig eingedrückt. Diese 1 VASILIEV-ALDEA-CIUGUDEAN 1991, fig. 35/10,19,22. 2 SZÉKELY 1966, pl. IV/11. 3 LÁSZLÓ 1994, 94. 45

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