Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 15-22. (1985-1992)

III. Etnografie – etnotoponimie

19 METODE §1 UNELTE DE PESCUIT 447 METHODEN UND GERÄTE FÜR DEN FISCHFANG IM mures-tal (Zusammenfassung) Der Fischfang war neben dem Sammeln von Naturfrüchten und der primitiven Jagd, die älteste Beschäftigung des Menschen. Im Muresbecken hat der Fischfang eine nebensächliche Beschäf­tigung dargestellt, durch welche die Bevölkerung sich die Nahrung ergänzt hat. Die Menschen, welche sich mit dem Fischfang beschäftigen, ver­fügen über weitleufige Kenntnisse über die auf örtlicher Ebene vor­kommenden Fischarten, über ihre Lebenweise und Fortpflanzung. Das Ergebnis des Fischfanges war und ist von bestimmten Kenntnissen über die Herstellung der Fanggeräte, abhängig. Die Fischfangeräte werden nach ihrer Herstellungsart und nach der Fangart klassifiziert. Laut der Einteilung der Fischfanggeräte durch Gr. Antipa, ergeben sich für die Fischfanggeräte folgende Gruppen : 1. Metallgeräte : Spiese, Gabeln, Haken 2. Aus Ruten geflochtene Geräte: Körbe, Reusen 3. Geräte aus Netzzeug: Netze, Schleppnetze, Säcke 4. Geknüpfte Geräte : Setznetze Im dem Aufsatz wird der Fischfang im Rahmen der grossen Relief­zonen beschrieben, da auch die ihtyologische Rauna in senkrechten Ab­stufung, nach dem eigenartigen hydrologischen Regime der verschieden Teilen des Flusses, eingeteilt ist. So zeichnet sich eine Fischfauna der Bachforelle, der Aesche, der Gemeinen Nase, der Barbe und des Karpfens ab.

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