Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 15-22. (1985-1992)

II. Istorie

9 UN MEMORIU INEDIT DIN 1862 277 Dass dem aber nicht so sei, lässt sich durch mehre an mich als Bi­schof von Szamosujvár von Seite der Söathmár Nemether Gemeinde den 9-ten December 1851, 3. September 1856 von Seite der M(aramoros) Szigether Pfarrgemeinde im July 1861 von Seite der Maramoroscher Geistlichkeit den 20-ten Feber 1855 den 29-ten July und 3 September 1856 gerichteten Gesuche darthun, in welchen sie sich über diesen Vor­gang bitterlich beschweren, und kraft der durch sie angeführten trifti­gen unleugbaren Gründe um ihre Einverleibung in die Szamosujvárer Diocese ansuchen. Ich habe auch nicht ermangelt das, was meines Amtes ist zu thun; dies beweisen meine an Ein hohes k.k. Ministerium für Kultur und Un­terricht unterm 11. Oktober 1857 Zahl 2017 und 25. April 1858 Zahl 1740 je selbst von Seite des Karlsburger griechischen Metropoliton un­terbreitete Gesuche. Die erwünschte Entscheidung ist doch noch nicht erfolgt! Darum traus ich mich in homagieler Traue Euer Majestät die untertänig­ste Bitte zu unterbreiten die gerechten Wünsche der Pfarrgemeindeglie- Jer romäni scher Zunge zu Maramoros Szigeth um ihre Einverleibung in die Diocese Szamosujvár die sie durch förmlichen Wederruf eines um ihr verbleiben in der Munkatscher Diocese demselben Ordinariate ein­­geraichten Rekurses neuerlich selbst im July 1861 feierlichst eröffneten Allergnädigstberücksichtigen und die Aufrechtheltung des romänischen bischöftlichen ForanVikariats zu Maramoros Szigeth welches allein der Szamosujvárer Diocese gebührt, huldreichst verordnen lassen zu wollen sus folgenden Gründen und zwar die Pfarre Maramoros Szi­geth betreffend: 1) Die k.k. Kameralstadt Maramoros Szigeth liegt durch ihre topo­graphische Lage in der Mitte der romänischen Bevölkerung daher war diese Stadt von jeher, ist auch gegenwärtig und bleibt tür immer der natürliche und alleinige Mittelpunkt der ganzen romänisihen Umgebung; sie ist diie einzige Stadt im Komitate Maramoros wo die romanische Be­völkerung der angrenzenden Ortschaften zussammenkommt; 2) Die Einwohner der Stadt Maramoros Szigeth sind grösstentheils romänischer Zunge, sie übertreffen mit 231 Seelen die daselbst wohnen­den Ruthenen, überdies sind diie Romanen dieser Pferre an Inteligenz und Besitz den Ruthenen überlegen, daswegen; 3) weil Maramoros Szigeth immer als eine romanische Pfarre gehalten wurde, hat die Pfarrgemeinde gegen die gegen ihren Willen erfolgte Ein­setzung ruthenischer Pfarrer mehrmahls Verwahrung eingelegt ja selbst Processe geführt; 4) Die Kirche des Pfarr und Vikarialhaus sind durch die Romanen und mit einer von Seite des hohen k.k- Kameralärars geleisteten Unter­stützung gebaut worden; 5) Selbst die Pfarrer und Vikare zuu Maramoros Szigeth haben diese Pfarre eis eine romänische betrachtet, so sind nur durch Bemühungen

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