Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 15-22. (1985-1992)

II. Istorie

29 267 PREUSSEN UND DIE RUMÄNISCHE REVOLUTION VON 1848 (Zusammenfassung) Der Verfasser beschäftigt sich, zum erste Mal in der rumänischen Historiographie, mit der Haltung Preussens gegenüber der rumänischen bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848. Er benützt als Haupt­­nuclle seiner Studie den politischen Schriftwechsel des Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten Preussens mit den königlichen Consulaten in den Donaufürstenthümem, die sich im Deutschen Zentralarchiv von Merseburg (in der ehemaligen D.D.R.) befindet. Zuerst sind die preussisch-rumänischen Beziehungen, besonders die wirtschaftlichen, aus den Jahren vor der Revolution, kurz erwähnt. Für Preussen und die Zollvereinsländer bildeten die Donaufürstenthümer einen wichtigen Absatzplatz für die Industriewaren und Rohstoffquellen; gleich, falls hatten sie eine bedeutende Rolle im Zwischenhandel nach dem Orient 1848 hat Preussen eine Stellung der Nichteinmischung in die rumä­nischen Fürstenthümer eingenommen. In diesem Sinne, wurde der Gene­ralkonsul zu Ia$i, Freiherr Karl von Richthofen eingewissen, eine rein beobachtende Stellung den Ereignissen gegenüber zu nehmen und sich in die inneren politischen Angelegenheiten des Landes nicht einzu­mischen. Diese Haltung arklärt sich durch die innere und äussere Lage Pre­ussens. Das Cabinet von Berlin wünschte dass besonders die Verhältnisse mit mit Russland, welche ohnehin durch die Schleswig-Holsteinisch-, als auch durch die polnische Frage erschwert waren, nicht noch mehr zu compliciren. Gleichzeitig, erkannte es die Priorität Österreichs in der Vertretung der deutschen Interessen in diesen Gegenden an. Der Generalkonsul Richthofen war aber ein entschlossener Gegner der zaristischen Herrschaft über die Fürstenthümer, für welche Russ­land „der erbliche Feind des deutschen Handels“ an der Unter-Donau war. Seine Adversität der russischen-Expansionspolitik gegenüber stimm­te mit den rumänischen Interessen überein. Der preussische Diplomat protestierte gegen die russische militä­rische Intervention in der Moldau und brach die Beziehungen mit den Autoritäten von Iasi ab, wurde aber von dem Ministerium für Aus­wärtige Angelegenheiten aus Berlin desavouirt. Die revolutionäre Regierung aus Bukarest wurde de facto von dem preussischen diplomatischen Vertreter anerkannt und die Locotenenta domneascä auch de jure. Endlich, aber, Preussen akzeptierte, wie auch die anderen auropäichen Mächte, die türkisch-russische Intervention in die Donaufürstenthümer und somit, die Niederdrückung der rumänische Revolution. PRUSIA $1 RE VOLUTI A ROMÄNÄ DE LA 1848

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