Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 11-12. (1981-1982)

II. Istorie

31 LUPTA ROMÄNILOR PENTRU DREPTURI EGALE 195 von dem Wahlrecht begrenzt werden und so, in dem legislativen Organ sollen wieder die gewesenen privilegierten Nationen aus dem feudalen kommen: die Ungarn, Sachsen und Sekler, dies eine „restitutio in in­tegrum“ dessen was vor 1848 war, bedeutend. Noch im Sommer des Jahres 1860, in der Atmosphäre geschafft durch die legalen Verfügungen betreff der Einführung der nationalen Sprachen in die Justitz und des Projektes des neuen Munizipalgesetzes, erleben die Rumänen Momente des Wiederauferwachens; "de beraten und organisieren sich und stellen Memoiren und Programmen aus, so dass auf ideologischen Ebene registrieren sie Elemente, welche im Stande sind der öffentlichen Meinung sie vorzustellen, als eine aktive politische Kraft, durch ihre Mehrheit mit grosse Bedeutung im Fürstentum. Darum bildet die Anfangsperiode des liberalen Regims, besonders das Jahr 18'61, in Anblick des Kampfes der Rumänen für die nationale Befreiung, einen der interessantesten Momente der modernen Geschichte Transsilvaniens.' Auf Grund von neuen Archivforschungen sowie der unveröffent­lichten Memoiren des loan Oros-Rusu und der in der Protestbittschriften der Rumänen aus Timäveni, Cimpeni, Tirgu Mure§ und aus den Stühlen Ciuc, Giurgeu, Casi'n und in den verschiedenen administrativen Doku­menten enthaltene Informationen, fügt der Verfasser der reichen Fach­literatur neue unbekannte Daten hinzu; damit erweitert er die bekannte teritoriale Ebene des Kampfes, der Rumänen für die Gleichberechtigung ihrer Nation und Sprache. Es wird hervorgehoben dass obwohl durch feindliche Gesetze die Rumänen mehrere Jahrhunderte aus dem konstitutionellen Leben Trans­silvaniens entfernt wurden, in den günstigen politischen Bedingungen des Jahres 1861, wenden sie sich an dein Präturen der Komitate und verlangen die Gleichberechtigkeit ihrer Nation und Sprache mit der herschenden Nationen im Prinzipat seit dem ungerechten Bündnis „Unio trium nationum“ aus dem Jahr 1437. Die Feindlichkeit der Behör­den entmutigt sie nicht, und es gelingt ihnen, ihren Standpunkt durch­zusetzen. Bei den Komitaten rechneten sie nicht auf die Nachsicht der Behör­den. Sie verlangten die gesetzliche Anerkennung der rumänischen Na­tion und Sprache, als gleicberechtigt mit den anderen in Transsilvanien. Aspekte dieses Kampfes bei den Präturen aus Aiud, Gherla, Tir­­näveni, Turda, Reghin, Tirgu Mures, $umuleu-Ciuc, sowie verschiedene Ereignisse aus dem Leben der Bauerschaft, mit den politischen Verwir­rungen und die Unsicherheit des Erfolges, werden in dieser Studie behandelt. Die politische Kurzsichtigkeit der ungarischen retrograden Behörden, in einer von Liberalismus durchdrungene Epoche, ihre Hal­tung zu den berechtigten Forderungen der Rumänen, die um eine Resti­tution ihrer Rechte, welche in dramatischen, feindlichen geschichtlichen Konjunkturen von mehrere Jahrhunderte beraubt wurden, sind eben­falls in der vorliegenden Studie beschrieben.

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