Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 10. (1980)
II. Istorie
11 DEMOGRÁFIA ORA$ULUI TG. MURE’? 151 ca valabile ínsa ?i pentru príma jumatate a secolului al XVIII-lea, din istoria demografica a Transilvaniei. Inca de la ínceputul dominapei in Transilvania, statul feudal austriac a íntreprins, pe tot parcursul secolului al XVIII-lea, rnasuri de perfecponare a evidensei populapei, ín scopul sporirii contribupilor fiscale, reclamate de cheltuielile administrative ?i militare tot mai mari, cärora trebuia sä le facä fata. О etapä distincta, prin conceptie, metodologie ?i rigurozitate, о constituie recensämintul, prima conscriptie cäreia i se poate acorda acest termen modern de statisticä demograficä, íntreprins íntre anii 1784—1787, de cätre administratia iozefinianä. Intrucit acest recensämint, chiar ?i numai in mäsura care prive?te ora?ul Tirgu Mure?, impune о analizä specialä, consideram necesar a i se acorda un studiu aparte. DEMOGRAPHISCHE DATEN BETREFFEND DER STADT TIRGU MURES ZWISCHEN DEN JAHREN 1700—1778 (Z usammenfassung) Anhand von Archivdokumenten werden einige Aspekte aus dem Bereich der geschichtlichen Demographie bezüglich der Stadt Tirgu Mure? in den ersten 8 Jahrzehnten des XVIII-ten Jahrhunderts (1700—1778) hervorgehoben. Als Hauptquelle wurden die Besteuerungslisten benützt, welche eigentlich eine Übersicht in Bezug auf die finanziellen Verpflichtungen der Familienhäupter darbieten, und gibt den Verfasser die Möglichkeit, die Dynamik der Bevölkerurg in dieser Periode zu verfolgen. Die angegebenen Zahlen zeigen dass die Bevölkerung der Stadt ziemlich stabil geblieben ist in der ersten Hälfte des XVIII-ten Jahrhunderts, ungefähr zwischen 3000—3300 Einwohner. Die Ursache eines solchen „demographischen Stagnation“ kann durch die grosse Sterblichkeitsziffer während der militärischen Konflikt erklärt werden, Elend und Hungersnot, aber im ersten Reihe sind die Pestepidemien aus den Jahren 1709—1710, 1717—1719, 1738—1739, an dieser Situation zu beschuldigen. Eine substantielle Vergrösserung der Bevölkerung ist nur in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts bemerkbar; im Jahre 1778 steigt diese bis ungefähr 5000 Einwohner. So eine bedeutende Steigerung der Bevölkerungszahl um im 28 Jahren, kann sicher nicht nur durch den natürlichen Zuwachs erklärt werden, sondern muss in Zusammenhang mit der ökonomischer Entwicklung und das Eindringen vom Fremden betrachtet werden. In der Arbeit werden auch die Besteuerungssysteme beschrieben, die immer verbessert und weitergebildet wurden, als Bestrebung des österreichischen Feudalstaats seine fiskalischen Einkommen zu vergrössern.