Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 9. (1979)
II. Istorie
reghinul intre cele doua razboaie mondiale 563 Declan$area celui de-al doilea räzboi mondial a dus la modificari in viafa economicä a ora?ului, mai ales in cea ce prive§te structura productiei industriale, monopolurile sträine, capitali$tii autohtoni §i régimül de ocupatie horthysta orientind о parte din intreprinderile spre satisfacerea cerinfelor impuse de räzboi, fapt ce a avut repercusiuni negative asupra viefii economice a ora?ului. REGHEZ — ZWISCHEN DEN ZWEI WELTKRIEGEN WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG (Zusammenfassung) Nach der Vereinigung Siebenbürgens mit dem Mutterland, die Bedingungen für eine raschere Estwicklung der Produktionsmittel schuf, hat Reghin, wie auch all die anderen Städte unseres Landes neue Schritte auf dem Weg der kapitalistischen Industrialisierung getan und zugleich bedeutende strukturelle Veränderungen erfahren. Den vorherrschenden Platz auf industriellem Gebiet nahm die Holzabbau — und Holzverarbeitungsindustrie ein, ein Industriezweig, der in der Stadt zur Tradition wurde. — Die existierenden Fabriken für Holzabbau und — Verarbeitung gelangten unter den Einfluss und die Abhängigkeit der grossen Monopole. — Gleichzeitig entstanden neue Fabriken, die eine bedeutende Rolle im wirtschaftlichen Leben der Stadt spielten. — Zwischen den Jahren 1918—1940 waren in ständigem Betrieb, mit Ausnahme einiger Unterbrechungen und Umbildungen, 8 Bauholz bzw. Holzverarbeitungsfabriken. — In dieser Zeitspanne begann auch die Verarbeitung des Resonanzholzes aus welchem verschiedene Teile für Musikinstrumente hergestellt wurden. Ebenso wurden verschiedene Typen Wasserfahrzeuge erzeugt über 50% sämtlicher Erzeugnisse der Bauholz — und Holzverarbeitungsfabriken gelangten über die Grenzen des Landes hinaus. Ein weiterer bedeutungsvoller Zweig der Stadtwirtschaft war die Leichtindustrie, vertreten durch 4 Lederfabriken, ein ebenso traditioneller Industriezweig Reghins. Die Nahrungsmittelindustrie umfasste 3 Spiritus/Likörfabriken. In anderen zwei Fabriken gab es Reparaturund instandhaltungswerkstätten für Werkzeugmaschinen aus denen in den folgenden Jahrzehnten die hiesige Maschinenbauindustrie sich entwickelt hat. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt wirkte sich auch auf deren kommerzielle und finanzielle Lage aus. Im 4. Jahrzehnt waren 160 Handelsfirmen und 12 Finanz- und Kreditinstitutionen oder Filialen derselben in der Stadt tätig. In Jahre 1930 arbeiteten 91,2% der tätigen Bevölkerung in nicht landwirtschaftlichen Zweigen: in der Industrie, im Bauwesen, Handel, Finanzwesen und in anderen Arbeitszweigen. 36*