Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 9. (1979)
II. Istorie
RAPORTURILE DINTRE JÄRANI $1 MARII PROPRIET ARI 441 Zeitspanne, in welcher in Siebenbürgen die vom Regierungsrat in Februar 1919 eingeleiteten auferlegten Verpachtungen stattfanden. In dieser Zeit sind zahlreiche Widersprüche zwischen den armen Bauern und den Grossgrundbesitzern oder Grosspächtern verzeichnet. Die ersteren wünschten die Anwendung der Agrargesetze, während die Grossgrundbesitzer und Pächter durch alle Mittel versuchten, sie zu umgehen. Daraus folgten auch die vielen Unruhen, zahlreiche gegen die Grossgrundbesitzer oder Grosspächter gerichteten Bauernaktionen. Die Bauern forderten, was ihnen gebührte — Boden —, für den sie einen Pachtzins, gemäss den von den Gesetzen bestimmten Vorschriften zahlen sollten. Die gewesenen Besitzer oder Pächter -trachteten danach, weiterhin je mehr Boden zum eigenen Nutzen zu behalten oder wenn das nicht möglich war, sehr hohe Pachtzinse zu erzielen. Die Jahre 1919—1921 — Jahre eines starken revolutionären Aufschwungs im ganzen Lande — kennzeichnen sich in den Dörfern Siebenbürgens durch zahlreiche Bauernunruhen aus, die vom Verhalten der Grossgrundbesitzer und Grosspächter bei der Anwendung der auferlegten Verpachtungen bewirkt waren und die auch gegen sie gerichtet waren. Das ist die Schlussfolgerung, die sich aus dem gesamten erforschten Material ergibt. Das ist das Hauptkennzeichen der Bauernkämpfe aus den Jahren 1919—1921.